Im spannenden Finale der 1. Bundesliga Luftpistole, das in Rotenburg an der Fulda stattfand, hat der SV Kelheim-Gmünd erneut triumphiert. Nach einem packenden Duell mit dem SV 1935 Kriftel sicherte sich das Team um Coach Mauro Biasca den sechsten Titel in der Vereinsgeschichte. Dieses Ergebnis markiert bereits die 20. Teilnahme an einem Finalturnier der besten deutschen Luftpistolenteams.
Andreas Köppl behielt schließlich mit seinem letzten Schuss die Nerven und erzielte eine „Zehn“, was den knappen Endstand von 3:2 (1879:1880 Ringe) sicherte. Bis zum vorletzten Schuss hatte das Team aus Kriftel noch die Oberhand, bis Dominik Sänger eine „Acht“ abfeuerte. Hätte Köppl nicht die „Zehn“ geschossen, hätte eine „Neun“ ein Stechen nach sich gezogen und eine „Acht“ das Finale für Kriftel entschieden.
Der Weg ins Finale
Der SV Kelheim-Gmünd zeigte bereits in den vorherigen Runden seine Stärke. Im Halbfinale zogen die Gmünder gegen PSV Olympia Berlin mit 3:2 (1878:1861) ins Finale ein und besiegten auch Sankt Sebastian Pier klar mit 3:1 (1883:1860). Dabei ging es um alles oder nichts: Die Gmünder kämpften bis zum letzten Schuss, ganz gleich ob sie führten oder zurücklagen.
Das Halbfinale bot einige spannende Momente. So erzielte Monika Karsch, welche krankheitsbedingt im Finale nicht teilnehmen konnte, einen entscheidenden Punkt und sicherte damit den Einzug ins Finale für ihr Team. Im Viertelfinale setzte sich Kelheim-Gmünd klar gegen den Freischütz Wathlingen mit 4:1 (1888:1855) durch.
Leistungen der Schützen
Die Schützen von Kelheim-Gmünd überzeugten auch im Finale: Jason Solari verlor knapp gegen Christian Reitz (379:384), während Simon Weiß seinem Gegner Fabian Otto (373:378) unterlag. Christoph Schultheiß glänzte jedoch auf Position fünf und entschied sein Duell gegen Maximilian Schenk mit 371:368 für sich. Philipp Grimm konnte sich auf Position zwei gegen Ruslan Lunev behaupten und holte weitere wichtige Punkte für das Team.
Insgesamt war Kelheim-Gmünd im K.O.-System der besten vier Mannschaften der Liga sehr stark vertreten. Die Mannschaft, die seit ihrer Gründung im Jahr 1997 regelmäßig an der 1. Bundesliga teilnimmt, hat sich durch stetige Leistungen und geschickte Taktiken in der Wettkampfklasse des Deutschen Schützenbundes (DSB) eine wertvolle Position erarbeitet.
Mit seinen konstant starken Ergebnissen zeigt der SV Kelheim-Gmünd, dass er immer wieder für Überraschungen gut ist. Die Dominanz der Gmünder rund um Titelverteidiger Köppl verstärkt die Vorfreude auf kommende Wettkämpfe und lässt die Fans auf eine weitere erfolgreiche Saison hoffen. Nach dem packenden Finale ist die Meisterfeier nicht nur verdient, sondern auch eine willkommene Gelegenheit für die Mannschaft, ihre beeindruckende Saison zu feiern.
All diese Informationen und der atemberaubende Verlauf des Finales lassen einen klar erkennen: In der Welt des Luftpistolenschießens ist der SV Kelheim-Gmünd ein ernstzunehmender Mitstreiter, der Jahr für Jahr sein Können und seinen Siegeswillen unter Beweis stellt. Und so bleibt nur zu hoffen, dass uns auch in der nächsten Saison mehr solcher spannenden Wettbewerbe erwarten.
Für weitere Details und umfassende Berichte über die Bundesliga Luftpistole und ihre Teams besuchen Sie die Seiten der Mittelbayerischen Zeitung, des Deutschen Schützenbundes und der Wikipedia.