In Bayern ist ein frostiger Rekord gebrochen worden. Am 23. November 2025 wurde in Oberstdorf im malerischen Allgäu die niedrigste Temperatur des Landes registriert: eisige -18,5 Grad Celsius. Damit sicherte sich Oberstdorf einen Platz in den Geschichtsbüchern, wie nau.ch berichtet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat diesen neuen Kälterekord offiziell bestätigt.

Doch nicht nur die maximalen Tiefsttemperaturen sind bemerkenswert. Auch die Durchschnittstemperatur in Bayern lag im Herbst 2025 bei bescheidenen 8,7 Grad Celsius. Zum Vergleich: Vor nur zwei Monaten, im September, erreichte der Garten Eden der deutschen Weinregion Kitzingen sommerliche 31,8 Grad Celsius. Ein unerwarteter Temperatursturz, der die Bewohner vor neue Herausforderungen stellt.

Ein frostiger November

Die winterlichen Bedingungen bringen nicht nur eine Kältewelle mit sich, sondern auch erste Schneefälle und Glättewarnungen. Der DWD hat mehrfach Warnungen für Schneefall in vielen bayerischen Regionen herausgegeben. Insbesondere in Würzburg wurden am 23. November mit -10,7 Grad Celsius die tiefsten Novembertemperaturen seit fast 80 Jahren gemessen. Ältere Semester erinnern sich an die letzte Kältewelle dieser Art aus dem November 1983, als es ähnlich frostig wurde und die Temperaturen bei -10,5 Grad lagen.

Während man in den städtischen Gebieten mit den winterlichen Bedingungen kämpft, blickt die Münchner Region teils nostalgisch zurück auf einen warmen September und die diesjährige Ernte. Die Kontraste könnten nicht größer sein. Frostige Wintertage sind jetzt in der Prognose, und die Fachleute des DWD weisen darauf hin, dass trotz der tiefen Temperaturen der Herbst 2025 insgesamt als mild zu werten sei, abgesehen von den vereinzelten Kältephasen.

Wettergeschichte und Statistiken

Laut worldweatheronline.com waren die letzten Tage ebenfalls von starkem Schneefall geprägt. Am 29. November verzeichnete Oberstdorf eine maximale Temperatur von nur 3 Grad Celsius, mit Minustemperaturen an den meisten Stunden des Tages. Die Wettervorhersagen zeigen, dass die kalte Jahreszeit noch lange nicht vorbei ist, und die Bewohner sich auf viele frostige Tage einstellen sollten.

Historische Wetterdaten belegen, dass der 29. November in den vergangenen Jahren zu den kältesten Tagen gehörte. Beispielsweise lag die maximale Temperatur im Jahr 2024 bei lediglich -3 Grad Celsius, und die tiefsten Werte bewegten sich um die -12 Grad Celsius. Der DWD stellt zudem umfangreiche klimatologische Daten zur Verfügung, die künftigen Forschungen zugutekommen werden.

Mit frostiger Vorfreude und einer gehörigen Portion Respekt blicken viele jetzt auf die kommenden Monate. Der Winter hat in Bayern Einzug gehalten, und das bedeutet nicht nur Herausforderung, sondern auch Chancen für alle Wintersportbegeisterten, die den verschneiten Bergen entgegenfiebern.