Am Wochenende wird das Foyer des Cineworld im Mainfrankenpark in Kitzingen zum Schauplatz eines besonderen Events. Anlässlich des Filmstarts von „Marty Supreme“ wird der Bereich in eine Tischtennis-Area verwandelt. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 28. Februar, ab 14.30 Uhr und am Sonntag, den 1. März, von 12.30 Uhr bis 21 Uhr statt. Die große Tischtennisplatte und die zwei Mini-Platten bieten sowohl Anfängern als auch geübten Spielern die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Besucher haben die Chance, gegen Vereinsmitglieder zu spielen und Tricks im Tischtennis zu lernen. Regionale Tischtennis-Vereine werden sich präsentieren, und ein Gewinnspiel sorgt für zusätzliche Spannung. Diese Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Unterfränkischen Tischtennis-Verband und dem Cineworld. Karten sind erhältlich unter www.cineworld-main.de und an der Kinokasse.

Der Film „Marty Supreme“

„Marty Supreme“ erzählt die inspirierende Geschichte von Marty Mauser, einem jungen Tischtennis-Spieler, der 1952 als erster US-Amerikaner Weltmeister werden möchte. Um sich die Reise zu einem entscheidenden Turnier in London zu finanzieren, arbeitet Marty als Schuhverkäufer in New York. Trotz seiner Entbehrungen verliert er im Finale gegen den Japaner Koto Endo. Der Film, der von Josh Safdie inszeniert wurde, ist eine Hommage an die frühe Tischtennis-Subkultur in den USA und zeigt waghalsige Aktionen, die Marty unternimmt, um an Turnieren teilzunehmen. Timothée Chalamet spielt die Hauptrolle und hat sich intensiv auf die Tischtennis-Szenen vorbereitet, die historisch korrekt dargestellt sind. Gwyneth Paltrow übernimmt die Rolle einer ehemaligen Stummfilmdiva, mit der Marty eine Affäre hat.

Der Film hat eine Laufzeit von 150 Minuten und wird als schnell und energiegeladen beschrieben. „Marty Supreme“ ist für neun Oscars nominiert und feiert seine Deutschland-Premiere am 24. Februar 2026 in Düsseldorf. Die Karten für den Film können ebenfalls über die angegebenen Plattformen erworben werden.

Tischtennis im Kino

Besonders spannend ist die Tatsache, dass Timo Boll, der bekannteste deutsche Tischtennis-Spieler, eine kleine Nebenrolle in „Marty Supreme“ übernommen hat. Boll spielt den Gegner der Hauptfigur, Vladimir Sebek, einen Tischtennis-Spieler aus der Tschechoslowakei. Der Regisseur Josh Safdie, ein großer Tischtennis-Fan, kontaktierte Boll direkt, ohne ein Casting durchzuführen. Die Dreharbeiten fanden in New York statt, wo Boll und Chalamet mehrere Stunden an den Tischtennis-Szenen arbeiteten. Boll beschreibt Chalamet als aufmerksam und respektvoll, und er musste für die Dreharbeiten den Stil und die Technik des Tischtennisspiels aus den 50er Jahren erlernen.

Boll plant, die Oscar-Verleihung am 15. März 2026 zu verfolgen, hat jedoch nicht vor, nach Los Angeles zu reisen. Er äußert den Wunsch, dass „Marty Supreme“ bei den Oscars erfolgreich ist, und würde sich freuen, im Abspann eines Oscar-prämierten Films erwähnt zu werden. Die Kombination aus Sport und Film macht „Marty Supreme“ zu einem besonderen Ereignis, das sowohl Tischtennis-Fans als auch Filmbegeisterte anziehen dürfte. Weitere Informationen finden Sie in den Quellen: Main-Post, SWR und FFH.