Im Herzen von Köln hat sich das Unternehmen PERSUS Personal in den vergangenen zwei Jahren zu einem wichtigen Akteur in der Zeitarbeitsbranche entwickelt. Über 50 % der Zeitarbeitnehmer bei PERSUS haben eine ausländische Staatsangehörigkeit, wobei viele dieser Mitarbeitenden Geflüchtete sind. Diese Vielfalt bringt nicht nur neue Perspektiven, sondern auch Herausforderungen mit sich, die das Unternehmen aktiv angeht. PERSUS unterstützt seine Zeitarbeitnehmer gezielt bei Sprachbarrieren, Behördengängen und der Suche nach passenden Unterkünften. Geschäftsführer Martin Bach betont, dass es nicht nur darum gehe, Leiharbeit zu leisten, sondern Brücken zu bauen und Chancen zu eröffnen – ein Ansatz, der in der derzeitigen Marktlage wichtig ist, wo das Marktvolumen für Zeitarbeit in Deutschland 2024 um 3,1 % sinken soll, wie trendkraft.io berichtet.
In einem herausfordernden Umfeld präsentiert sich PERSUS jedoch als innovativer Partner. Jeder zweite Mitarbeitende wird nach etwa sechs Monaten in eine Festanstellung übernommen oder weitervermittelt. Dies zeigt nicht nur die erfolgreiche Integration der Mitarbeitenden, sondern auch das Engagement von PERSUS, die Arbeitgeber-Position der Region zu stärken. Die Anpassungen, die das Unternehmen an den verschiedenen Standorten vornimmt, sind ebenfalls entscheidend. Sie beziehen sich auf die jeweiligen Branchen, gesuchte Berufe, erforderliche Schulungen und Sprachkurse sowie auf die Ausstattung der Mitarbeiter. PERSUS verfolgt eine individuelle Personaldienstleistung, die nicht einfach skalierbar ist, sondern maßgeschneiderte Lösungen bietet.
Integration von Geflüchteten und internationale Fachkräfte
Der Arbeitskräftemangel in Deutschland ist eine Herausforderung, die nicht ignoriert werden kann. Laut einer Untersuchung wurden im Jahr 2023 über 24.000 Geflüchtete erfolgreich in den deutschen Arbeitsmarkt integriert, während rund 18.000 Arbeitskräfte aus dem Ausland rekrutiert wurden. Trotz gesetzlicher Hürden sind Zeitarbeitsunternehmen wie PERSUS von zentraler Bedeutung, um internationale Fachkräfte zu gewinnen und zu integrieren. Dies wird auch in der Lünendonk-Studie 2024 deutlich, die sich mit der Integration ausländischer Fach- und Arbeitskräfte beschäftigt. Hierbei spielen insbesondere die Zeitarbeitsfirmen eine Schlüsselrolle, wie rekrutierungserfolg.de hervorhebt.
Die deutsche Wirtschaft stellt fest, dass viele Geflüchtete über ein hohes Bildungsniveau und Qualifikationen in Mangelberufen verfügen. Dennoch stehen sowohl Unternehmen als auch die Mitarbeitenden vor Herausforderungen, die von sprachlichen und kulturellen Unterschieden bis hin zu bürokratischen Hürden reichen. Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt erschwert zusätzlich die Zuwanderung potenzieller Arbeitskräfte. Dennoch ist die Integration von bereits in Deutschland lebenden Geflüchteten von entscheidender Bedeutung, um den Fachkräftemangel nachhaltig zu bekämpfen.
Zukunftsaussichten von PERSUS
Mit einer klaren Vision geht PERSUS nicht nur in die nächsten Jahre, sondern setzt auch auf regionales Engagement und eine hohe Servicequalität. Der Erfolg des Unternehmens in den letzten zwei Jahren dient als Signal für gemeinsames Engagement zwischen Mitarbeitenden und Kunden. Ziel ist es, weiterhin Wachstum und Qualität zu fördern und sich von reinen Zeitarbeitsmodellen abzuheben. Die Zuwächse im Personalbereich basieren maßgeblich auf der Beschäftigung von Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und machen damit deutlich, wie wichtig es ist, auch die eigenen Ressourcen zu nutzen und internationale Talente zu fördern. newsroom.vibrio.eu hebt hervor, dass die Unternehmen für 2024 eine Steigerung auf knapp 28.000 Personen planen – ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.