In der hessischen Stadt Fulda hat die Supermarktkette Tegut, bekannt für ihr vielfältiges Sortiment, mit ernsthaften Herausforderungen zu kämpfen. Die Schweizer Muttergesellschaft Migros hat dem Unternehmen ein Ultimatum gesetzt, um die finanziellen Schwierigkeiten zu beheben. Gerade erst hat Tegut in den letzten Monaten rote Zahlen geschrieben, was die Schließungen von rund 10% der insgesamt etwa 300 Filialen zur Folge hat. Im Rahmen eines Spar- und Sanierungskurses wurden bereits neun Märkte geschlossen und zwei in den Händen von Wettbewerbern übergeben, wie merkur.de berichtet, dass ….
Die betroffenen Standorte befinden sich in Städten wie Hohenroth, München, Waiblingen, Landshut, Ingolstadt, Augsburg, Mannheim, Lorsch, Ludwigsburg und Hallstadt Petersberg. Während Waiblingen an Edeka und Augsburg an Denns BioMarkt verkauft wurde, kann Tegut die Medienberichte über die insgesamt betroffenen Filialen nicht bestätigen. Dennoch zeigt die Marktanalyse, dass der Druck auf das Unternehmen steigt, um die betrieblichen Abläufe wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Investitionen trotz Filialschließungen
Obwohl Tegut Filialen schließt, wird gleichzeitig in neue Märkte investiert. Insgesamt wurden sechs neue Geschäfte eröffnet, darunter in Frankfurt und Darmstadt. Diese gezielte Expansion zeigt, dass das Unternehmen auch weiterhin an eine positive Wende glaubt, trotz des aktuellen Spar- und Sanierungsdrucks. Laut dem Halbjahresabschluss 2025 zeigen die Sanierungsmaßnahmen Wirkung, was den Optimismus der Verantwortlichen unterstreicht.
Die Supermarktkette bietet ein Sortiment von über 950 Artikeln für den täglichen Bedarf an, darunter frische Molkereiprodukte, Wurst & Fleisch, Obst und Gemüse, Tiefkühlprodukte sowie eine Vielzahl an Snacks und Süßwaren. Auch spezielle saisonale Angebote wie frisches Obst im Sommer oder spezielle Produkte zu Feiertagen machen das Einkaufserlebnis besonders. Die Aktualisierungen auf der Tegut-Website zeigen, dass das Unternehmen auf Qualität achtet und sich auf Rundum-Versorgung konzentriert, auch wenn der Platz in den Filialen begrenzt ist.
Die Zukunft von Tegut
Trotz der Herausforderungen bleibt der Fokus von Tegut auf Modernisierung und der Schaffung neuer Einkaufserlebnisse. Die Migros-Genossenschaft, die Tegut seit 2013 gehört, beobachtet die Entwicklungen genau. Das Ultimatum von Migros läuft bis Ende 2026, und die Branche ist gespannt, ob Tegut die Zukunft meistern kann und das Einkaufserlebnis in den verbleibenden Filialen weiter verbessert wird.
Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt. Tegut hat die Möglichkeit, mit seinem vielfältigen Sortiment und frischen Konzepten zu bestehen, doch die bevorstehenden Herausforderungen dürften nicht zu unterschätzen sein.