Künstliche Intelligenz ist mittlerweile in vielen Bereichen unseres Alltags integriert, sei es in der Medizin, in Unternehmen oder sogar zu Hause. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem spannenden Thema? Am Montag, den 10. November 2025, von 14:30 bis 16 Uhr, gibt es die Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren. Ein kostenfreier Vortrag im BayernLab in Lohr a. Main widmet sich den Grundlagen der KI und beleuchtet sowohl Chancen als auch mögliche Gefahren ihrer Integration. Veranstalter sind die Fachstelle für Seniorenarbeit des Landkreises Main-Spessart, vertreten durch Monika Rothagen, sowie das BayernLab Lohr. Für Interessierte besteht die Möglichkeit, sich bis zum 6. November anzumelden – die Plätze sind begrenzt! Anmeldungen werden über die E-Mail-Adresse Senioren@lramsp.de oder telefonisch unter 09353 / 793-1146 entgegengenommen.

Was bringt uns die KI?

Wie wir aus Europarl erfahren, hängen die Ergebnisse von KI stark von den zugrunde liegenden Daten und deren Design ab. Oft können kinderleichte Verzerrungen vorkommen, die absichtlich oder unabsichtlich im Algorithmus implementiert sind. Dies birgt Risiken, etwa wenn die Entscheidungen von KI-Systemen ungerechtfertigt von Faktoren wie ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht oder Alter beeinflusst werden. Ein Beispiel dafür ist das Phänomen des sogenannten „Mathwashing“, bei dem KI als objektiv wahrgenommen wird, auch wenn dies nicht der Fall ist.

Besonders in Bezug auf Datenschutz und Privatsphäre wird ein kritischer Blick auf die Nutzung von KI notwendig. Technologien wie Gesichtserkennung und Online-Tracking könnten nicht nur unsere Privatsphäre gefährden, sondern auch die Freiheit der Versammlung und Demonstration beeinträchtigen. Ein festgelegtes Gesetz über künstliche Intelligenz verlangt daher vollständige und fehlerfreie Datensätze zur Schulung der Systeme.

Die Widersprüche der Technik

„Deepfakes“ sind ein weiteres Beispiel für die Herausforderungen, die mit KI verbunden sind. Extrem realistische gefälschte Inhalte können zur Polarisierung der Gesellschaft und sogar zur Manipulation von Wahlen beitragen. Dabei ist die Kennzeichnungspflicht für KI-generierte oder manipulierte Inhalte entscheidend, um derartige Probleme zu adressieren und den Bürgern den nötigen Schutz zu bieten. Das Gesetz sieht zudem vor, dass biometrische Identifikationssysteme durch Strafverfolgungsbehörden nur unter bestimmten Auflagen eingesetzt werden dürfen.

Wenn Sie also interessiert daran sind, mehr über Künstliche Intelligenz zu erfahren und wie sie unser Leben beeinflusst, sollten Sie sich den Termin im BayernLab nicht entgehen lassen. Die Veranstaltung bietet nicht nur Einblicke in die Möglichkeiten der Technologie, sondern auch in die Herausforderungen, die sie mit sich bringt. Sehen wir uns dort!