Im Jahr 2026 wird im Landkreis Main-Spessart eine Initiative zur Verbesserung der Patientenversorgung gestartet. Ab diesem Jahr werden die sogenannten „Notfalldosen“ kostenfrei an Seniorinnen und Senioren verteilt, wie main-spessart.de berichtet. Diese kleinen Kunststoffdosen, gefüllt mit einem Informationsblatt über persönliche und medizinische Angaben, sollen es Rettungskräften ermöglichen, im Notfall schnell auf alle relevanten Informationen zuzugreifen.

In jeder Notfalldose sind wichtige Daten wie Name, Geburtsdatum, Adresse, eine Liste der Medikamente, Allergien, Vorerkrankungen sowie die Kontaktdaten von Angehörigen oder dem Hausarzt enthalten. Auch Hinweise auf eine Patientenverfügung oder einen Organspendeausweis werden notiert. Besonders alleine lebende, chronisch kranke oder ältere Menschen profitieren von dieser Maßnahme. Die Dosen sollen sichtbar im Kühlschrank aufbewahrt werden, ergänzt durch einen Aufkleber an der Wohnungstür, der auf das Vorhandensein der Dose hinweist.

Verteilung und Finanzierung der Notfalldosen

Die Verteilung der Notfalldosen erfolgt über Apotheken, Beratungsstellen und kommunale Anlaufstellen. Um diese wichtige Initiative zu finanzieren, wurde ein Spendenaufruf gestartet. Spenden können an das Bayerische Rote Kreuz (BRK) gerichtet werden, wobei ein spezielles Spendenkonto eingerichtet wurde. Die Kontodaten sind wie folgt: BRK Kreisverband Main-Spessart, Bank: Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN: DE87 7905 0000 0380 0033 50, BIC: BYLADEM1SWU. Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt.

Der Kontakt für Rückfragen zur Aktion ist Frau Daiss, erreichbar unter gesundheitsregionplus@Lramsp.de oder telefonisch unter 09353 / 793-1629.

Der Sinn der Notfalldose

Die Idee zur Notfalldose entstand im Rahmen einer Pflegekonferenz des Landkreises, die sich das Ziel gesetzt hat, die pflegerische Versorgung durch Vernetzung von Akteuren und Institutionen zu verbessern. Doch was macht die Notfalldose so wichtig? Durch die Bereitstellung der medizinischen Daten ermöglichen sie Rettungskräften einen schnelleren Zugriff auf lebenswichtige Informationen und können dadurch die Erstversorgung optimieren. Die Notfalldose ergänzt bestehende Notfallsysteme, wie zum Beispiel einen Notrufknopf, und sorgt dafür, dass alle notwendigen Informationen an einem Ort gebündelt sind.

Übrigens: Die Notfalldose ist in verschiedenen Designs erhältlich – in rot oder grün – wobei sich lediglich die Farbe unterscheidet. Sie kann in Apotheken und Online-Shops für etwa 4 bis 5 Euro erworben werden, und für alle, die es wünschen, gibt es auch kostenlose Varianten von verschiedenen gemeinnützigen Organisationen.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Die Notfalldose ist ein cleverer und einfacher Weg, um im Notfall bestens gerüstet zu sein. Ein bisschen Vorbereitung kann im Ernstfall lebensrettend sein! Während die Notfalldose in den Fokus rückt, möchten wir auch nicht vergessen, dass es wichtig ist, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Experten empfehlen, wichtige Nährstoffe idealerweise über eine gesunde Ernährung aufzunehmen, doch in bestimmten Lebensphasen sind Nahrungsergänzungsmittel ebenfalls eine Möglichkeit, um Mängel auszugleichen. Daher greifen viele auf bestimmte Vitamine und Mineralien zurück, besonders Frauen, die in besonderen Lebensabschnitten (wie Schwangerschaft oder Stillzeit) einen erhöhten Nährstoffbedarf haben, sollten darauf achten.

Die Notfalldose ist also nicht nur ein praktisches Hilfsmittel, sondern funktioniert als Teil eines Gesamtkonzepts zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung. In der richtigen Kombination mit gesunder Ernährung und möglicherweise notwendigen Nahrungsergänzungsmitteln bleibt man nicht nur fit, sondern auch für Notfälle gut vorbereitet.