Am Samstag, dem 22. November 2025, fand in der Parzivalhalle Amorbach die 18. Berufs- und Ausbildungsmesse statt, die von einer politischen Gruppierung aus Kirchzell organisiert wurde. Von 11 bis 14 Uhr strömten Schüler aller Schularten, Lehrer, Eltern und sogar Enkelkinder in die Halle, um sich über zahlreiche Berufsmöglichkeiten zu informieren. Die Veranstaltung war besser besucht als im Vorjahr und hatte einen bunten Mix aus Ständen und Aktivitäten zu bieten. Besonders beliebt waren die Präsente von Polizei und Bundeswehr, die von den jungen Besuchern stark umlagert wurden.

Wie die Berichterstattung zeigt, war die Messe mehr als nur eine Informationsveranstaltung. Mit praktischen Mitmachaktionen konnten sich die Schüler direkt mit den Berufen auseinandersetzen. Eine Schülerin aus der Realschule berichtet begeistert von ihrer praktischen Erfahrung bei einem Maschinenbauer-Betrieb. Ein Vater, der mit seinem Sohn hier war, wollte Informationen über die IT-Spezialisten bei der Polizei einholen. Diese direkte Kontaktaufnahme ist laut vielen Experten wichtig, denn sie bietet Einblicke, die schwer über Webseiten oder Social Media zu bekommen sind.

Ein Ort für Begegnungen und Austausch

Die Messe fungierte auch als Kontaktbörse, wo Personalverantwortliche, Auszubildende und Studenten Informationen austauschten. Dabei hatten die Besucher die Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen und die Anforderungen für Bewerbungen direkt von den Verantwortlichen zu erfahren. „Das ist ein wahrer Schatz an Informationen“, so die Einschätzung einer Berufsberaterin, die die Bedeutung der Messe für Jugendliche unterstrich. Sie half, Bildungslücken zu schließen und motivierte die Jugendlichen, neue Perspektiven zu entdecken.

Die Agentur für Arbeit hebt hervor, dass solche Ausbildungsmesse einen einzigartigen Kontakt zwischen Experten und Interessierten herstellen. Zusätzlich bieten viele Messen Workshops, Seminare und Podiumsdiskussionen an, die den Besuchern wertvolle Informationen über Bewerbungsprozesse und Karriereplanung liefern. Dies macht sie zu einem wichtigen Bestandteil der Berufswahl.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Stimmung in der Parzivalhalle war familiär und festlich. Die Lehrer berichteten, die Messe habe fast volksfestähnlichen Charakter. Ein Grundschulkind konnte gar nicht genug vom Aberglauben über den Schornsteinfegerhut bekommen und berührte den Hut mit großer Freude, in der Hoffnung auf einen Glücksbringer. Auch die Enkelkinder waren aktiv dabei; sie veranstalteten eine eigene „Messe-Olympiade“ und spielten mit Prospekten und Werbegeschenken.

Die Messe stellte sich als eine hervorragende Möglichkeit dar, um Schülern einen praktischen Einblick in verschiedene Berufe zu gewähren. Wie die Experten sagen, sind solche Veranstaltungen besonders relevant für Schüler, Schulabgänger, Eltern und Lehrer. Dank der vielen Angebote konnten die Teilnehmer detaillierte Informationen über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sammeln und so ihre Karriereplanung aktiv gestalten.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die 18. Berufs- und Ausbildungsmesse war ein voller Erfolg, die nicht nur die beruflichen Perspektiven der jungen Generation bereicherte, sondern auch ein Raum für familiären Austausch und den Spaß an der Berufswahl bot.