Am 12. November 2025 hat der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler in Wörth a.Main, Stephan Lehmair, seine Visionen für die Stadt präsentiert. Der selbstständige Rechtsanwalt bringt dabei nicht nur Verhandlungserfahrung mit, sondern auch den festen Willen, Verantwortung für die Stadt zu übernehmen. „Ich möchte eine bürgernahe Verwaltung, die wirtschaftliche Chancen schafft und Wörth lebenswerter macht“, erklärt Lehmair in einem Interview auf meine-news.de.
Sein großes Ziel ist es, die Verwaltung so umzugestalten, dass sie unkomplizierter und schneller auf Bürgeranliegen reagiert. „Der Frust über die Politik ist nachvollziehbar“, sagt er und betont, dass Dialog und Transparenz für ihn zentrale Elemente sind. Ein offenes Gespräch zwischen Politik und Bürgern sollte nach seiner Auffassung die Norm sein und nicht die Ausnahme. Lehmair sieht es als essenziell an, Bürger:innen in kommunale Entscheidungsprozesse einzubeziehen und ihre Perspektiven ernst zu nehmen, um das Vertrauen in die Verwaltung zu stärken. Laut einem Artikel von vdz.org führt eine solche Bürgerbeteiligung dazu, dass Menschen sich besser wahrgenommen fühlen und somit auch die Zufriedenheit mit der Verwaltung steigt.
Bürgerbeteiligung als Schlüssel zu erfolgreicher Politik
Stephan Lehmair ist fest davon überzeugt, dass die Politik von einem echten Austausch profitieren kann. In der Vergangenheit gab es zahlreiche Beispiele, wie etwa die Hamburger Schulreform oder das umstrittene Projekt „Stuttgart 21“, die die Notwendigkeit einer neuen Beteiligungskultur im öffentlichen Sektor unterstrichen haben. Diese Erfahrungen zeigen, dass Bürgerbeteiligung nicht nur ein wichtiges Werkzeug für eine nachhaltige Stadtentwicklung ist, sondern auch zur Vermeidung von Fehlschlägen in der Politik beiträgt. Wie auf bpb.de beschrieben, hat beispielsweise Rheinland-Pfalz Bürger bereits frühzeitig in Kommunal- und Verwaltungsreformen einbezogen und damit wertvolle Impulse erhalten.
Lehmair möchte, dass solche Mitbestimmung auch in Wörth ausgeweitet wird. „Wir brauchen verständliche Informationen und menschlichen Kontakt, um wirklich Vertrauen in die Institutionen zu schaffen“, erklärt er. Ein gutes Beispiel sind inklusive Formate, die es auch den ruhigeren Stimmen in der Bürgerschaft ermöglichen, Gehör zu finden. „Wenn die Bürger:innen selbst als Experten auftreten, profitieren wir alle von ihren wertvollen Perspektiven“, ist er überzeugt.
Die Kunst der Beteiligung liegt laut Lehmair in der Balance: „Es geht nicht nur um die Anzahl der Mitwirkenden, sondern um die repräsentative Vertretung aller gesellschaftlichen Facetten.“ Dieses Prinzip soll sicherstellen, dass sowohl breite als auch leise Stimmen in den Entscheidungsprozess einfließen können.
So wie das Kochen für Lehmair ein Ausgleich zum Alltag ist, so sieht er in der Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung eine Chance für Wörth, lebenswerter zu werden. „Wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir Großes erreichen!“, schließt er voller Überzeugung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Stephan Lehmair seinen Wahlkampf auf Basis eines dialogischen Ansatzes führt. Seiner Meinung nach sollten bürgernahe Verwaltung und aktive Stadtentwicklung Hand in Hand gehen. Nur durch den direkten Austausch mit den Bürger:innen können zufriedenstellende Lösungen erreicht werden.