Heute ist der 19.02.2026, und die Heizölpreise in Deutschland zeigen sich einmal mehr von ihrer unberechenbaren Seite. So schwanken die Preise nicht nur regional, sondern auch an den einzelnen Tagen. Aktuell liegt der Heizölpreis in Bayern bei 95,20 Euro für 100 Liter. Im Landkreis Mühldorf a.Inn ist der Preis jedoch mit 96,18 Euro für 100 Liter etwas höher als der bayerische Durchschnitt. Dies gilt insbesondere für größere Mengen, da bei einem Kauf von 3000 Litern der Preis von 96,18 Euro pro 100 Litern zu zahlen ist.
Die Preistabelle für verschiedene Mengen Heizöl im Landkreis Mühldorf a.Inn zeigt deutlich, dass größere Bestellmengen finanziell attraktiver sind. So kostet beispielsweise der Kauf von 500 Litern Heizöl 111,94 Euro, während 5000 Liter nur 94,96 Euro kosten. Die aktuelle Lieferfrist für Heizöl in Mühldorf a.Inn beträgt durchschnittlich 18 Arbeitstage, und die Kaufaktivität ist derzeit sehr niedrig. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise ebenfalls als sehr niedrig einzustufen.
Die Preistrends im Blick
Die Heizölpreisentwicklung in den letzten Wochen ist ebenfalls interessant. Am 18. Februar 2026 lag der Preis bei 93,42 Euro, und in den Tagen zuvor schwankte er zwischen 91,86 und 95,39 Euro. Solche Schwankungen sind nicht ungewöhnlich und können durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Die Beobachtung dieser Preistrends ist wichtig, um den besten Kaufzeitpunkt zu ermitteln. Beispielsweise könnte es sinnvoll sein, im Spätherbst zu kaufen, wenn der Heizölvorrat für etwa sechs Monate reicht.
Der Preisverlauf für Heizöl (EL schwefelarm) bezieht sich auf 100 Liter und zeigt, dass höhere Bestellmengen in der Regel zu niedrigeren Kosten pro Liter führen. Die Preisentwicklung unterliegt starken Schwankungen, und es gibt sowohl Aufwärts- als auch Abwärtstrends. Ein Abwärtstrend beispielsweise kann durch ein Überangebot an Öl entstehen, was zu sinkenden Preisen führt. Es ist wichtig, diese Trends zu beobachten, um informierte Kaufentscheidungen zu treffen.
Gesetzliche Rahmenbedingungen und Marktbedingungen
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das 2024 in Kraft tritt, sieht zwar keine neue Verpflichtung zum Austausch von Heizungsanlagen vor, jedoch wird eine Beratungspflicht für die Installation fossiler Heizungsanlagen eingeführt. Auch gibt es eine Austauschpflicht für Ölheizungen, die vor dem 1. Januar 1991 installiert wurden oder älter als 30 Jahre sind. Fördermittel für den Austausch veralteter Heizsysteme sind ebenfalls verfügbar, was den Markt für Heizöl zusätzlich beeinflussen könnte.
Heizöl wird in Deutschland in etwa 30,4 Prozent der Wohngebäude verwendet. In Bayern sind es sogar 1,2 Millionen Wohngebäude, was 40,2 Prozent der Gesamtzahl ausmacht. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig Heizöl für viele Haushalte ist und wie bedeutend die Preisentwicklung für die Verbraucher ist. Die Heizölpreise werden täglich aktualisiert, was eine ständige Beobachtung notwendig macht.
Wenn wir einen Blick auf die langfristige Entwicklung werfen, zeigt eine Studie von Statista, dass der durchschnittliche Verbraucherpreis für leichtes Heizöl in Deutschland von 1960 bis 2025 in Cent pro Liter erfasst wurde. Diese historischen Daten können wertvolle Einblicke in die Preisentwicklung geben und helfen, zukünftige Trends besser zu verstehen.
Um sich über die aktuellen Heizölpreise zu informieren, können Verbraucher die Webseite news.de besuchen. Zudem bietet heizoelpreise24.net einen Überblick über die Preisverläufe und Trendentwicklungen der letzten Jahre. So bleibt man stets auf dem Laufenden über das, was an den Heizölmärkten passiert.