Ein heißer Tag in Charlotte, und der FC Bayern München hat seine erste Niederlage bei der Klub-Weltmeisterschaft kassiert. Bei Temperaturen von bis zu 42 Grad Celsius unterlag das Team von Trainer Vincent Kompany Benfica Lissabon mit 0:1. Das entscheidende Tor erzielte der 21-jährige Norweger Andreas Schjelderup in der 13. Minute. Diese Niederlage wird schmerzlich für die Bayern sein, da sie dadurch den Gruppensieg in Gruppe C abgeben und als Zweiter ins Achtelfinale einziehen müssen. Im nächsten Spiel trifft der Rekordmeister auf Flamengo aus Rio de Janeiro, die Chelsea mit 3:1 bezwingen konnten, wie ran.de berichtet.
Obwohl Bayern bereits umgerechnet 40 Millionen Euro Preisgeld sicher hat, könnte die Stimmung schnell kippen. Die deutsche Mannschaft hatte zuvor gegen Auckland City mit einem beeindruckenden 10:0 gewonnen und sich auch mit 2:1 gegen Boca Juniors durchgesetzt. In dieser Partie sah das Spiel jedoch ganz anders aus: Bayern startete schwach, und Benfica übernahm in der ersten Halbzeit die Kontrolle. Manuel Neuer konnte zwar einen Schuss von Ángel Di María entschärfen, doch erst kurz vor der Pause kam Leroy Sané zu einer greifbaren Chance.
Trainerentscheidung und Spielverlauf
Die taktischen Entscheidungen von Vincent Kompany, der im Vergleich zum Spiel gegen Boca Juniors gleich sieben Änderungen in der Startelf vornahm, zeigten sich zunächst in der ersten Halbzeit nicht wirklich positiv. Nach der Pause brachte er Joshua Kimmich, Olise und Harry Kane ins Spiel, doch die Hoffnungen auf einen Ausgleich wurden getrübt. Ein vermeintlicher Ausgleich durch Kimmich in der 61. Minute wurde wegen einer Abseitsposition von Kane zurückgepfiffen. Trotz zahlreicher Chancen in der zweiten Halbzeit, darunter Gelegenheiten für Sané und Kane, gelang es Bayern nicht, den Ball im Netz unterzubringen.
Neues Format der Klub-WM
All diese Spiele sind Teil des neuen Formates der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft, die seit 2025 in den USA unter einem völlig neuen System mit 32 teilnehmenden Teams ausgetragen wird. Das bisherige Modell, das jährlich stattfand und nur sieben Mannschaften umfasste, wurde abgeschafft. Die neuen 32 Teams qualifizieren sich über ihre kontinentalen Wettbewerbe, was eine breitere Repräsentation verschiedener Verbände anstrebt. Neben Bayern wird auch Borussia Dortmund im Wettbewerb vertreten sein. Die erste Durchführung des neuen Formats heizt nicht nur die Klimaziele der FIFA auf, sondern stösst auch auf Kritik wegen dubioser Geldgeber sowie der zusätzlichen Belastung für die Spieler.
Das erste Turnier im neuen Modus wird als neuer Wettbewerb von der FIFA angesehen und verspricht einige erfrischende Veränderungen. Für Fußballfans könnte dies die Gelegenheit sein, viele unterschiedliche Mannschaften zu sehen und einen spannenden Fußball zu erleben.
Die bevorstehenden Herausforderungen sowie die bisherigen Leistungen werfen ein spannendes Licht auf die kommende Phase der Klub-Weltmeisterschaft. Ob die Bayern aus ihren Fehlern lernen und ihre Erfolgsgeschichte weiterschreiben können, bleibt abzuwarten.