Am 20. November 2025 erschütterte ein Leichenfund im Forstenrieder Park bei Neuried die Region und sorgte für Entsetzen unter den Anwohnern. Eine Frauenleiche wurde in einem abgelegenen Bereich des Parks, genauer am Forstweg „Buchendorfer Geräumt“, von einem Zeugen entdeckt. Die Polizei ermittelte umgehend und stellte fest, dass die Identität der Toten zunächst unklar war, was zu einer öffentlichen Fahndung führte. Am 21. November veröffentlichte die Polizei Fotos und bat die Bürger um Hinweise zu der vermissten Frau, die zwischen 25 und 40 Jahren alt, 174 cm groß und 69 kg schwer war. Details zu ihrem Aussehen, wie braun gefärbtes, leicht welliges Haar und europäisches Erscheinungsbild, wurden ebenfalls bekanntgegeben.

In den folgenden Tagen gingen bei der Polizei rund 150 Hinweise ein, die zur Identifikation der Toten beitragen sollten. Nachdem die Ermittlungen weiter voranschritten, konnte die Polizei am 25. November die Identität klären: die verstorbene Frau war 34 Jahre alt und stammte aus München. Details zur Todesursache sind weiterhin unbekannt, jedoch gilt eine Gewalttat als naheliegend, was die Ermittlungen der Kriminalpolizei (Kripo) zusätzlich intensiviert hat.

Gewaltkriminalität und ihre Folgen

Die Sorgen um Gewaltverbrechen in Deutschland sind nicht unbegründet. Laut aktuellen Statistiken machen Gewaltverbrechen weniger als 4% aller polizeilich erfassten Straftaten aus, doch sie beeinflussen das Sicherheitsgefühl der Menschen maßgeblich. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland etwa 217.000 Gewaltverbrechen registriert, und die Zahlen steigen seit 2021 wieder an. Die Vielzahl an gewaltsamen Vorfällen, inklusive Mord, Körperverletzung und Raub, lässt die Berichterstattung über solche Tragödien wie den Leichenfund in Neuried besonders eindringlich erscheinen. Der Anstieg der Gewaltkriminalität wird von Experten durch wirtschaftliche Unsicherheiten und soziale Belastungen erklärt.

Die Kriminalpolizei in München setzt alles daran, die Hintergründe des Todes aufzuklären und mögliche Tatverdächtige zu identifizieren. Eine vierte Woche nach dem Leichenfund bleibt die tückische Frage, wer für diesen schrecklichen Vorfall verantwortlich ist und welche Motive hinter einer möglicherweise verübten Gewalttat stecken könnten. In einer Stadt, in der man sich auf die Sicherheit verlassen möchte, ist es von großer Wichtigkeit, solche Verbrechen schnellstmöglich aufzuklären, um das Vertrauen der Bürger zu stärken.

Die Polizei fordert daher dringend, dass Personen, die Informationen zu der 34-jährigen Frau oder zu den Umständen ihres Todes haben, sich unter der Nummer 089/2910-0 oder bei einer anderen Polizeidienststelle melden. Es ist ein ernstes Anliegen, das Licht in die Dunkelheit dieses Falls zu bringen.