München hat sich in den letzten Jahrzehnten als ein Ort mit vielfältigen Traditionen und modernen Einflüssen entwickelt. Eine neue umfassende Statistik zeigt die beliebtesten Vornamen in der Stadt von 1930 bis 2024 und offenbart interessante Trends in der Namensgebung. Wie merkur.de berichtet, sind die häufigsten Männernamen über die Jahrzehnte hinweg recht konstant geblieben: Johann, Michael, Peter und Thomas führen die Liste an. Während Johann in den 1930er Jahren noch die Nummer eins war, nahm seine Popularität in den folgenden Jahrzehnten ab.

Bei den Frauen sieht es ähnlich aus: Maria war bis 1959 der häufigste Vorname und hat es auch in der Folge oft in die Top Ten geschafft. Doch seit 2010 hat Marie die führende Rolle übernommen und sorgt dafür, dass die Tradition der klassischen Vornamen in München nicht abreißt. Julia hingegen feierte ihren ersten Auftritt in der Liste der häufigsten Mädchennamen in den 1970ern und war zwischen 1980 und 1999 der beliebteste Frauenname.

Die beliebtesten Vornamen 2024

Im Jahr 2024 zeigt sich, dass sich die Trends weiter wandeln. Die Beliebtheit bestimmter Namen verändert sich, und das spiegelt sich auch in den Geburtenstatistiken wider. Laut abendzeitung-muenchen.de waren die häufigsten Vornamen für Neugeborene in München im Jahr 2024:

  • Beliebteste Mädchennamen:
  • 1. Emilia (85 Nennungen)
  • 2. Emma (78 Nennungen)
  • Beliebteste Jungennamen:
  • 1. Felix (100 Nennungen)
  • 2. Maximilian (94 Nennungen)

Die Statistik für 2024, die im Statistischen Jahrbuch veröffentlicht wurde, berichtet zudem von insgesamt 15.221 Geburten in München, was einen Rückgang darstellt. Diese Entwicklung ist ein kleiner Teil einer breiteren Populationstrend-Analyse, die zeigt, dass in der Stadt immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund leben – im Jahr 2024 waren es etwa 302.726.

Ein Blick auf die Bevölkerung und ihre Entwicklung

Die Münchner Bevölkerung umfasst derzeit rund 1.603.776 Menschen, viele von ihnen wohnen in den lebhaften Stadtteilen wie Ramersdorf-Perlach. Nach n-ag.de ist die Liste bekannter, traditioneller Namen, die auch in den letzten Jahren spürbar sind, ein wichtiges Indiz für den kulturellen Mix der Stadt. Das zeigt, dass moderne und altehrwürdige Namen ganz vorne mitspielen.

Zusätzlich wurden 2024 in München zahlreiche weitere gesellschaftliche und wirtschaftliche Statistiken erfasst. Knapp 970.646 Menschen sind in der Stadt berufstätig, wobei eine Arbeitslosenquote von etwa 4,5 Prozent zu verzeichnen ist. Auf gelebte Traditionen, die sich auch in den Namen widerspiegeln, trifft man in einem zunehmend multikulturellen Umfeld, wie es München bietet.

Die Beliebtheit traditioneller Namen und die Einführung neuer, moderner Namen zeigen, dass die Münchner nicht nur mit der Zeit gehen, sondern auch stolz auf ihre Wurzeln sind. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Namensgebung in den kommenden Jahren entwickeln wird!