Das Warten hat ein Ende! Am 4. März 2026 übernimmt der talentierte Stephan Zinner endlich die Rolle des Fastenpredigers auf dem Münchner Nockherberg. Dies stellt eine Premiere für den 51-jährigen Schauspieler dar, der damit in große Fußstapfen tritt, denn er folgt auf Maxi Schafroth. Letzterer hatte das Amt fünf Jahre lang inne, bevor er 2025 nach einiger Kritik, insbesondere von konservativen Gästen und Teilen der CSU, abtrat, nachdem seine Rede beim Starkbieranstich für Aufregung sorgte. Nun liegt die Verantwortung für die traditionelle Fastenpredigt und das dazugehörige Singspiel in Zinners Händen, und die Vorfreude auf die Veranstaltung wächst zusehends. T-Online berichtet, dass diese Veranstaltung ein alljährliches Highlight für Bayerns politische Elite darstellt, die sich nicht entgehen lassen kann.
Zinner beschreibt seine Herangehensweise an das Amt mit einem Augenzwinkern: „Mein Schreibtisch ist eine wilde Zettelwirtschaft mit System.“ Er hat bereits einige seiner Ideen für die Fastenrede verworfen, darunter einen Zettel mit dem Titel „Was ich immer schon sagen wollte“. Der Humoristen und Kabarettist plant, als Wähler und Bürger aufzutreten, statt als Kunstfigur, und hat angekündigt, Politiker direkt zu kritisieren, die viel beschließen, aber wenig umsetzen. Diese direkte Ansprache ist genau das, was die Zuschauer erwarten können. Die Fastenrede wird am gleichen Tag live im BR Fernsehen übertragen, und wir dürfen gespannt sein, wie Zinner seine neuen Impulse umsetzt. BR hat berichtet, dass Zinner bereits im Juni 2022 von der Paulaner-Brauerei kontaktiert wurde, um die nächste Fastenrede zu halten, und es wird klar, dass er sich umfassend auf seine neue Aufgabe vorbereitet.
Ein Leben für die Bühne
Stephan Zinner ist kein Unbekannter im Showbusiness. Er wurde 1974 in Trostberg, Oberbayern, geboren und hat von 1995 bis 1997 eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule Zerboni in München absolviert. Danach hat er sich in verschiedenen Ensembles, unter anderem am Salzburger Landestheater und den Münchner Kammerspielen, einen Namen gemacht. Zinner ist nicht nur als Fastenredner gefragt, sondern hat auch in zahlreichen TV-Produktionen sein Können unter Beweis gestellt. Viele kennen ihn aus „Die Rosenheim-Cops“, den „Eberhofer“-Filmen oder als Kommissar im „Polizeiruf 110“. Seit 2021 ist er dort als Assistent Dennis Eden zu sehen. Sein schauspielerisches Talent zeigt sich auch in Filmen wie „Shoppen“, „Beste Zeit“, „Räuber Kneißl“ und „Die Perlmutterfarbe“.
Zudem ist Zinner ein aktiver Kabarettist, tätig seit 2000, sowohl solo als auch mit seiner Band. Er hat auch drei Bücher mit Kurzgeschichten und Hörspieltexten veröffentlicht, was zeigt, wie vielseitig er ist. Privat ist er verheiratet und hat drei Kinder – ein echtes Familienmensch, der anspruchsvolle Rollen in Beruf und Leben unter einen Hut bringt.
Brisante Zeiten
Besonders brisant wird die Fastenpredigt, da sie kurz vor der Kommunalwahl in Bayern stattfinden wird. Die politische und gesellschaftliche Brisanz dieser Veranstaltung könnte für Zinner sowohl Herausforderung als auch Chance zugleich sein. Er wird mit Sicherheit alles daran setzen, die Tradition des Nockherbergs mit einer frischen Perspektive und scharfen Zungen zu beleben. Ob sein Auftreten als Wähler und Bürger ankommt und in witziger, aber scharfer Manier Fragen aufwirft, wird sich bald zeigen. Seien wir gespannt, was der Abend des 4. März 2026 für uns bereithält!



