In den letzten 80 Jahren haben sich Ulm und Neu-Ulm gewaltig verändert. Neue Bahnhöfe und moderne Einkaufszentren prägen mittlerweile das Stadtbild, was die beiden Städte lebendiger und attraktiver macht. Seit 2024 wird der Ulmer Hauptbahnhof umgebaut, wobei mit einer Fertigstellung bis Ende 2026 gerechnet wird. Dies ist nicht die erste bedeutende Veränderung im Bereich Verkehr: Der Neu-Ulmer Bahnhof wurde bereits 2007 verlegt, was zur Entstehung der Glacis-Galerie und eines neuen Busbahnhofs führte. Damit haben die Städte nicht nur ihre Infrastruktur modernisiert, sondern auch das Kaufverhalten ihrer Bürger erheblich beeinflusst.SWP berichtet.
Doch nicht nur die Bahnhöfe erfahren eine Modernisierung: Der Münsterplatz in Ulm wurde 1993 zur autofreien Zone erklärt und angrenzende Bereiche wurden seitdem ebenfalls umgestaltet. Die Fußgängerzone hinter dem Ulmer Münster erstrahlt nun in neuem Glanz, während alte Kultorte wie der Döner-Laden und das Linie1 nicht mehr existent sind. Stattdessen wurde 2020 die Sedelhöfe eröffnet, die einen neuen Treffpunkt für die Ulmer bieten. Der alte Hauptbahnhof hatte im Zweiten Weltkrieg stark gelitten, doch auch hier gibt es Fortschritte: Der Umbau des Empfangsgebäudes startet seit Herbst 2024.SWP berichtet weiter.
Ulm in Zahlen
Was den geografischen und historischen Kontext betrifft, Ulm ist eine der größten Städte im Bundesland Baden-Württemberg und hat derzeit etwa 129.000 Einwohner. Gemeinsam mit Neu-Ulm, das sich in Bayern befindet, hat die Region eine Bevölkerung von rund 190.000 Menschen. Gelegen am östlichen Rand der Schwäbischen Alb, liegt Ulm am Oberlauf der Donau, in der Nähe des Blauen Bachs. Diese zentrale Lage hat Ulm zu einem wirtschaftlichen Zentrum gemacht, wo zahlreiche Industrien angesiedelt sind und die Universität Ulm mit etwa 10.000 Studierenden zum Bildungsstandort beiträgt.Wikipedia informiert.
- Einwohner: ca. 129.000 in Ulm
- Gemeinsame Bevölkerung mit Neu-Ulm: 190.000
- Gegründet: um 850
- Ulmer Münster: die höchste Kirche der Welt (161,53 m)
- Berühmte Persönlichkeiten: Albert Einstein, Hildegard Knef
In der historischen Betrachtung kann gesagt werden, dass Ulm im Jahr 1181 zur Reichsstadt erklärt wurde. Es erlebte seine Blütezeit im 15. und 16. Jahrhundert durch den Handel, überstand jedoch auch schwere Zeiten, wie während des Dreißigjährigen Krieges und der Napoleonischen Kriege. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Industrie rasant zu, insbesondere in den Bereichen Maschinenbau, Elektronik und Pharmazie, was die Stadt bis heute prägt.Weitere Details.
Ulm ist nicht nur durch seine vielfältige Geschichte und seine modernen Entwicklungen bekannt, sondern hat auch internationale Beziehungen zu mehreren Städten, wie beispielsweise Arad in Rumänien und Bratislava in der Slowakei. Mit einem feuchten kontinentalen Klima und einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, wie dem Ulmer Münster und der Wiblingen Abbey, zeigt sich Ulm als lebendige Stadt mit viel Potenzial für die Zukunft.