Am Ulmer Hauptbahnhof ist seit Dienstagnachmittag, dem 10. Februar 2026, das Chaos ausgebrochen. Ein Ausfall des zentralen Stellwerks hat den Zugverkehr gegen 16:30 Uhr zum Erliegen gebracht, was Tausende Pendler und Reisende im abendlichen Berufsverkehr betrifft. Leider hat die Deutsche Bahn bislang keine Informationen zur Ursache oder zur voraussichtlichen Dauer der Störung veröffentlicht. So bleibt die Frage im Raum, wie lange die Reisenden noch auf eine Lösung warten müssen.

Aktuell fährt kein Zug in den Bahnhof ein oder verlässt ihn. Der Fernverkehr, insbesondere zwischen Stuttgart und Augsburg, wird über Aalen umgeleitet, was zu Verspätungen im gesamten bundesweiten Netz führt. Auch der Regional- und Nahverkehr ist komplett eingestellt, sodass viele Züge vorzeitig an umliegenden Bahnhöfen enden. Die regulären Linienbusse in Ulm sind überfüllt, da zahlreiche Reisende versuchen, alternative Transportmittel zu finden, um ihre Ziele zu erreichen.

Schienenersatzverkehr und Evakuierungen

Ein Schienenersatzverkehr (SEV) wird nur langsam eingerichtet. Ab 19:15 Uhr sollen erste Busse zwischen Ulm Hbf und Beimerstetten pendeln, während zwei Busse bereits zwischen Ulm Hbf und Laupheim West im Einsatz sind. Ab 19:45 Uhr wird zudem ein Bus von Wendlingen nach Ulm im Pendelverkehr erwartet. Allerdings gibt es bisher keine Ersatzangebote für andere Fahrtrichtungen, was die Situation für viele Reisende nicht erleichtert.

Besonders besorgniserregend ist, dass zwei Züge evakuiert werden müssen. Einer steht unterhalb der Adenauerbrücke, der andere im Örlinger Tal, wo die Feuerwehr bei der Evakuierung unterstützen soll. Betroffen sind unter anderem die Zuglinien RE 200 (Wendlingen – Ulm), RE 50 (Aalen – Ulm) sowie mehrere Regionalzüge. Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen Ausfall im Juni dieses Jahres, der ebenfalls für große Verwirrung sorgte.

Ein Blick auf die aktuelle Lage

Die Deutsche Bahn hat keine Informationen zur genauen Ursache des Problems veröffentlicht, was die Unsicherheit bei den Reisenden nur verstärkt. Die Situation in Ulm zeigt sich als ein weiteres Beispiel für die Anfälligkeit des Bahnnetzes in Deutschland. Beeinträchtigungen zwischen Stuttgart und Augsburg sind nicht neu, wie auch andere Berichte über Störungen im Zugverkehr in Baden-Württemberg und Bayern zeigen. Aktuelle Fahrplanänderungen und technische Defekte führen immer wieder zu Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste, wie man auf News.de nachlesen kann.

Ein Ende der Störung ist derzeit nicht in Sicht, und die Reisenden werden gebeten, sich auf längere Wartezeiten einzustellen. Die Deutsche Bahn empfiehlt, die Linienbusse zwischen Ulm Hbf und Langenau (Württ) zu nutzen, um die Wartezeit am Bahnhof zu umgehen. Die Situation bleibt angespannt, und die Reisenden hoffen auf eine baldige Klärung der Umstände und eine Wiederherstellung des regulären Zugverkehrs.

Für weitere Informationen zu den aktuellen Zugausfällen und Ersatzverkehren können Betroffene die Webseite der Deutschen Bahn besuchen oder die örtlichen Verkehrsnachrichten im Auge behalten. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Lage am Ulmer Hauptbahnhof schnellstmöglich entspannt, damit die Reisenden bald wieder sicher und bequem ihre Ziele erreichen können.