Am Sonntag, den 15. Februar 2026, fand im Donaustadion das mit Spannung erwartete Duell zwischen SSV Ulm 1846 und Alemannia Aachen statt, welches im Rahmen des 24. Spieltags der 3. Liga ausgetragen wurde. Die Voraussetzungen für dieses Match waren klar: Trainer Pavel Dotchev wusste um die Bedeutung der Partie, da man gegen einen direkten Konkurrenten spielen würde. Wie Ulm-News berichtete, herrschte im Team ein Gefühl der Vorfreude, jedoch auch ein klares Bewusstsein für die Wichtigkeit dieser Begegnung. Ein Fehler durfte sich Ulm in dieser kritischen Phase der Saison nicht erlauben.
Im Vorfeld des Spiels hatte Dotchev die ausgezeichnete Leistung seiner Mannschaft beim letzten Spiel gegen Mannheim hervorgehoben. Dennoch war die Ausgangslage angespannt, da einige Schlüsselspieler wie Jo Reichert, Marcel Wenig, Jonas David und Dominik Martinovic verletzt fehlten. Zu allem Überfluss musste Ulm auch noch auf Felix Vater verzichten, der sich im U19-Spiel gegen den HSV verletzte. Trotz dieser Personalnot waren die Ulmer hungrig nach Punkten und wollten die gute Stimmung in der Truppe aufrecht erhalten.
Der Spielverlauf
Das Spiel selbst endete jedoch nicht wie gewünscht. Alemannia Aachen setzte sich mit 3:1 durch, wie der Kicker berichtete. Während Ulm in der ersten Viertelstunde leichte Vorteile hatte, konnte man diese nicht in Tore ummünzen. Gindorf eröffnete das Scoring für Aachen in der 19. Minute und ließ die Gäste jubeln. Aachen erhöhte nach der Pause auf 3:0, bevor ein später Anschlusstreffer von Löder den Spielverlauf nicht mehr ändern konnte. Diese späte Reaktion kam für Ulm zu spät, um noch dramatisch in die Partie zurückzukehren.
Die Ulmer suchten in der Nachspielzeit verzweifelt nach einem weiteren Tor und hatten in Form eines gefährlichen Freistoßes auch eine teils offene Chance, doch Löder befand sich in einer Abseitsposition. Auch der eingewechselte Bazzoli vergab eine Möglichkeit aus kurzer Distanz. Diese teils fruchtlosen Mühen am Ende spiegelten die Schwierigkeiten wider, die Ulm während des gesamten Spiels hatte. Der Schiedsrichter Felix Wagner stellte zudem fest, dass Röser nach seiner fünften Gelben Karte im kommenden Spiel gegen Saarbrücken fehlen wird.
Eine ausgeglichene Ligastatistik
Trotz dieser Niederlage zeigt sich Ulm nach wie vor im mit Definition „Wettbewerb“ gefüllten Dreikampf um den Klassenerhalt. Vor dem Spiel hatten sowohl Ulm als auch Aachen unmittelbare Sorgen um den Ligaverbleib. Der Umstand, dass Aachen vor dieser Begegnung bereits seit drei Spielen ungeschlagen war, stärkte die Überzeugung der Gäste, das Spiel für sich zu entscheiden. Ulm hingegen musste nach der vorhergehenden Niederlage gegen Mannheim einen weiteren Rückschlag hinnehmen.
Die Bilanz aus dem Hinspiel, wo Ulm 3:1 in Aachen gewinnen konnte, weckt allerdings das Vertrauen, dass die Mannschaft auch in den kommenden Spielen mit einem positiven Gefühl auflaufen kann, vor allem, wenn auch die verletzten Spieler bald zurückkehren.
Das nächste Heimspiel steht bereits an, und Ulm wird alles daran setzen, dem Pech in der vergangenen Partie entgegenzutreten und sich die wichtigen Punkte für den Saisonverlauf zurückzuholen. Die Kulisse im Donaustadion kann dabei entscheidend sein, schließlich wird eine Zuschauerzahl von etwa 9.500 erwartet, um die Mannschaft lautstark zu unterstützen.