Junge Union Rennertshofen: Frischer Wind für die Kommunalwahl 2026!

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Die Junge Union Rennertshofen tritt 2026 mit einer eigenen Liste zur Kommunalwahl an, um junge Stimmen zu vertreten.

Die Junge Union Rennertshofen tritt 2026 mit einer eigenen Liste zur Kommunalwahl an, um junge Stimmen zu vertreten.
Die Junge Union Rennertshofen tritt 2026 mit einer eigenen Liste zur Kommunalwahl an, um junge Stimmen zu vertreten.

Junge Union Rennertshofen: Frischer Wind für die Kommunalwahl 2026!

Die Junge Union (JU) in Rennertshofen geht mit frischem Elan in die bevorstehenden Kommunalwahlen 2026. Wie donaukurier.de berichtet, hat der Vorstand einstimmig beschlossen, mit einer eigenen Liste anzutreten. Dieses Vorhaben soll junge Menschen stärker für die Kommunalpolitik begeistern und eigene Ideen in den Marktgemeinderat einbringen.

JU-Vorsitzende Tabea Landes unterstreicht das Engagement junger Menschen für die Gemeinde und betont, dass es an der Zeit sei, frische Ideen in die politische Arena zu bringen. Insbesondere sieht die JU die Entscheidung für eine eigene Liste als starkes Signal für das politische Interesse der jungen Generation. Unterstützt wird sie dabei von Peter Koller, dem stellvertretenden JU-Vorsitzenden und Gemeinderatsmitglied. Er hebt die Bedeutung junger Stimmen im Gemeinderat hervor und zeigt sich optimistisch hinsichtlich der Herausforderungen, die anstehen.

Ein Blick über den Tellerrand

Doch die JU Rennertshofen ist nicht die einzige Organisation, die bei der Kommunalwahl 2026 mit eigenen Listen antreten will. Auch auf tagesschau.de wird darauf hingewiesen, dass die JU in ganz Bayern einen ähnlichen Weg einschlagen möchte. Der rechtliche Rahmen, der seit 2018 besteht, erlaubt es Untergruppen, unabhängige Wahlvorschläge aufzustellen, was die JU und die CSU vor eine neue Herausforderung stellt. Dabei sind sie in der Lage, sich als separate Wahlvorschläge zu präsentieren.

Die JU fordert eine stärkere Berücksichtigung der Interessen junger Leute, besonders im Bereich der Digitalisierung. Hier sehen viele junge Wähler eine Benachteiligung, besonders wenn sie auf den hinteren Plätzen der CSU-Liste landen. Politikwissenschaftler Martin Gross hebt hervor, dass die JU als mögliche Konkurrenz zur CSU wahrgenommen wird, da beide um die Stimmen junger Wähler kämpfen. Dies könnte die CSU sogar dazu bewegen, mehr junge Kandidaten auf ihre Listen zu setzen, um die JU zu signalisieren, dass ein Antreten nicht unbedingt nötig ist.

Die Beziehung zur CSU

Es gibt jedoch auch Spannungen zwischen der JU und der CSU, wie sueddeutsche.de berichtet. Die größte Parteijugend im Freistaat ist unzufrieden mit dem CSU-Chef Markus Söder und versucht, als „Stachel im Fleisch“ zu agieren. Manuel Knoll, ein aktives Mitglied der JU, betont, dass man nicht destruktiv oder provokant sein wolle, sondern konstruktiv Veränderungen anstoßen möchte.

Mit weiteren Schritten in der Planung des Kandidatenteams und der Ausarbeitung des Wahlprogramms ist die JU Rennertshofen auf einem vielversprechenden Weg. Interessierte, die sich aktiv einbringen möchten, sind herzlich eingeladen, Kontakt mit Tabea Landes aufzunehmen. Neue Gesichter und innovative Ideen sind immer willkommen – da liegt was an für die Zukunft der Gemeinde!