In einer bedeutenden Entscheidung für den Tierschutz hat das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen am 10. November 2025 eine neue Verordnung zum Schutz freilebender Katzen, die sogenannte KatzenschutzVO, erlassen. Diese Regelung betrifft insbesondere den Ortsteil Aschelsried und wird am 1. März 2026 in Kraft treten. Ziel dieser Verordnung ist es, das Ausmaß der freilebenden und herrenlosen Katzen zu ermitteln und damit einen Schritt in die richtige Richtung für den Tierschutz zu machen.
Das Herzstück der Verordnung ist die Kennzeichnungspflicht für alle freilaufenden Katzen, die ab dem gesetzten Datum durch einen Mikrochip oder eine Ohrtätowierung nachgewiesen werden müssen. Registriert werden können die Tiere in einem Haustierregister, wobei Tasso e.V. oder FINDEFIX als empfohlene Optionen genannt werden. Die Kennzeichnung selbst erfolgt in der Tierarztpraxis, wobei für die Tätowierung eine Narkose notwendig ist.
Katzen und ihre Halter: Klare Grenzen setzen
Warum ist das so wichtig? Ab dem 1. März 2026 gelten nicht gekennzeichnete Katzen als freilebend. Diese Regelung hilft dabei, zwischen Halterkatzen und verwilderten Tieren zu unterscheiden. Um die unkontrollierte Vermehrung von Katzen einzudämmen, können weitere Maßnahmen wie das Einfangen, Kastrieren und Weitervermitteln ergriffen werden.
Das Landratsamt hat auch die Überprüfung der Einhaltung der Verordnung fest eingeplant. So können nicht registrierte Katzen vorübergehend in Obhut genommen werden, um ihre Halter zu ermitteln. Nach drei Jahren soll die Wirksamkeit der Katzenschutzverordnung einer gründlichen Überprüfung unterzogen werden. Für alle Fragen steht das Veterinäramt erreichbar unter 08431/57-288 bereit. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Landratsamts Neuburg-Schrobenhausen zu finden.
Kulturelle Bereicherung in Seoul
Während wir uns hier in Köln um den Tierschutz kümmern, gibt es auch anderswo spannende Entwicklungen. Ein Blick über die Grenzen zeigt das bezaubernde Culture Station Seoul 284 in Südkorea. Diese historische Station, die ursprünglich 1925 erbaut wurde, zieht mit ihrem einzigartigen Charme und einem abwechslungsreichen Ausstellungsprogramm sowohl Kunstliebhaber als auch Geschichtsinteressierte an. Das Gebäude, das in der Nähe des Hauptbahnhofs von Seoul liegt, kombiniert Architektur aus verschiedenen Epochen und ist hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Besucher können von Dienstag bis Sonntag, zwischen 10:00 und 19:00 Uhr, eintauchen in die Welt der koreanischen Kultur. Am letzten Mittwoch eines Monats bleibt die Station bis 21:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei, was einen Besuch noch attraktiver macht. Hier werden nicht nur Kunstwerke ausgestellt, sondern auch Workshops und Seminare angeboten, die sich mit aktuellen Themen der zeitgenössischen Kunst auseinandersetzen.
Das umfangreiche Angebot, das von visueller Kunst bis hin zu Multimedia-Installationen reicht, macht die Culture Station zu einem Ort des kreativen Austausches und der Erlebnisse. Diese Verknüpfung von Tradition und Moderne zeigt, wie wichtig kulturelle Institutionen für das Verständnis von Identität und Geschichte sind.
Ob in Neuburg-Schrobenhausen mit der Katzenschutzverordnung oder in Seoul mit der revitalisierten Culture Station – es gibt überall positive Nachrichten, die zeigen, dass unsere Gesellschaft für Tier- und Kulturfragen sensibilisiert ist. Es bleibt spannend zu beobachten, welche weiteren Schritte in beiden Bereichen unternommen werden.






