In der Gemeinde Karlskron, genauer gesagt im Ort Brautlach, kam es am 4. November 2025 zu einer vorläufigen Festnahme von fünf reisenden Handwerkern. Diese, allesamt rumänische Staatsangehörige im Alter von 17 bis 52 Jahren, stehen im Verdacht, in betrügerischer Absicht gearbeitet zu haben. Der Polizei zufolge wurde ein 59-Jähriger von einem vermeintlichen Handwerker angesprochen, der eine angeblich defekte Dachrinne reparieren wollte. Alles schien zunächst gut: Es wurde ein niedriger Preis angeboten und die Arbeiten begannen.

Doch entgegen der ursprünglichen Vereinbarung forderte der Handwerker nach Abschluss der Arbeiten einen deutlich höheren Betrag. Um den Druck zu erhöhen, wurde der Hausbesitzer gedrängt, zumindest einen Teil des geforderten Geldes zu zahlen. Wie die Pfaffenhofen Today berichtet, war die Qualität der ausgeführten Arbeiten alles andere als zufriedenstellend. Um weitere Zahlungen einzutreiben, hatten die Handwerker auch bereits geplant, am folgenden Montag erneut das Haus des Besitzers aufzusuchen.

Die Festnahme und die Ermittlungen

Letzten Endes führte die Ankündigung dieser erneuten Geldforderung zur Anzeige. Bei der Geldabholung wurden die Handwerker dann schließlich von der Polizei angetroffen und festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie zwar wieder entlassen, jedoch kommt die Polizei dieser Gruppe nicht hoch. So ermittelt man nun gegen sie wegen Betrugsverdacht, Nötigung und Verstoß gegen die Gewerbeordnung. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt stellte keinen Haftantrag, sodass die Männer vorerst auf freiem Fuß sind.

Die Polizei warnt eindringlich vor solchen dubiosen Handwerkern. Oftmals werden vermeintlich kostengünstige Reparaturen angeboten, die letztlich mit unangemessen hohen Zahlungen enden. Hier ist eine gesunde Skepsis gefragt, denn nicht alles, was glänzt, ist Gold.

Allgemeine Sicherheitsaspekte im Handwerk

Die Gefahren sind nicht nur finanzieller Natur. Auch gesundheitliche Risiken durch unsachgemäße Handwerksarbeit, etwa durch den Einsatz giftiger Materialien, müssen grundsätzlich bedacht werden. Ein solches Material ist Blei, ein hochgiftiges Metall, das aufgrund seiner Eigenschaften in der Vergangenheit vielfach verwendet wurde, jedoch viele gesundheitliche Schäden nach sich ziehen kann. Die kanadische Regierung hat bereits Maßnahmen ergriffen, um Expositionen gegenüber Blei in der Umwelt zu reduzieren und die Nutzung in bestimmten Konsumgütern vollständig abzuschaffen.

Blei ist nicht nur in der Luft, im Boden oder in Lebensmitteln ein Problem, sondern auch für Tiere eine große Gefahr. Die Belastung wird besonders durch den Einsatz von Angelgeräten, Munition und Radgewichten erschwert, die sich negativ auf Ökosysteme auswirken können. Hier müssen vor allem Handwerker und Bauunternehmen ein besonderes Augenmerk auf die verwendeten Materialien legen, um Risiken zu minimieren.

Insgesamt zeigt der Fall aus Karlskron, wie wichtig es ist, als Verbraucher gut informiert und wachsam zu sein. Man weiß nie, wo das nächste „Schnäppchen“ in einen ungemeinen Albtraum umschlagen kann. Am besten lässt man die Finger von Angeboten, die einem zu gut erscheinen!