Heute, am 13. November 2025, gibt es Spannendes aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim zu berichten. Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat die Förderung zweier innovativer Regionalprojekte auf den Weg gebracht. Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt überreichte den Förderbescheid an Landrat Dr. Christian von Dobschütz. Mit insgesamt 450.000 Euro über die nächsten drei Jahre sollen lebendige und attraktive Regionen geschaffen werden, wie stmwi.bayern.de berichtet.

Das erste Projekt mit dem Titel „Frankens Mehrregion erstrahlt“ hat das Ziel, die touristische Attraktivität der Region zu steigern. Die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim soll dabei als Impulsgeber für die regionale Tourismusentwicklung dienen. Dies bietet eine hervorragende Gelegenheit, um das Profil der Region zu schärfen.

Nachhaltige Entwicklung und moderne Lösungen

Das zweite Projekt, „Frankens Mehrregion blüht auf“, legt den Fokus auf die nachhaltige Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur. Hierbei sollen insbesondere Familien, Radfahrer und Wanderer in den Mittelpunkt gerückt werden. Geplant sind infrastrukturelle Verbesserungen sowie die Umsetzung innovativer digitaler Lösungen, um die Region noch attraktiver zu gestalten.

Seit 2010 koordiniert das Regionalmanagement Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim zahlreiche Projekte und arbeitet dabei eng mit der Wirtschaft, der Verwaltung, der Politik und Fachstellen zusammen. Dies zeigt das große Engagement der Region, um die Lebensqualität zu erhöhen und gleichzeitig die touristischen Angebote zu erweitern.

Grüne Zukunft durch die Landesgartenschau 2027

Ein ganz besonderes Augenmerk liegt auf der geplanten Landesgartenschau in Bad Windsheim. Der Startschuss für die Bauarbeiten fällt am 28. Juli 2025. Unter dem Motto #heilsam will die Gartenschau mehr Grün in die Stadt bringen und das Klima durch Bäume als natürliche Klimaanlagen verbessern. Umweltminister Thorsten Glauber hebt die Bedeutung der Gartenschau für die gesamte Region Mittelfranken hervor, insbesondere in Bezug auf Klimaanpassung, Versickerung und Wasserspeicherung, wie stmuv.bayern.de berichtet.

Die Entwicklung des Gartenschaugeländes schließt den bestehenden Kurpark und angrenzende Kurkliniken mit ein und wird eine dauerhafte Grün- und Erholungsanlage schaffen. Dabei können bis zu 6 Millionen Euro vom Umweltministerium bereitgestellt werden, ergänzt durch EU-Mittel von bis zu 4,8 Millionen Euro.

Insgesamt zeigt sich, dass Bayern seit 1980 über 83 Millionen Euro in Landesgartenschauen investiert hat und dadurch rund 550 Hektar Grünflächen neu geschaffen wurden. Dies hat über 25 Millionen Besucher zu den Gartenschauen seit 1980 gelockt, eine bemerkenswerte Zahl, die das große Interesse an solchen Veranstaltungen widerspiegelt.

Ob im ländlichen Raum oder in der Stadt, die Planung und Durchführung von Projekten wie diesen trägt wesentlich dazu bei, unser Leben zu bereichern und die Region lebenswerter zu gestalten. Und die Hoffnungen auf eine blühende Zukunft stehen in diesem Kontext sehr hoch.