Heute ist der 20.02.2026, und in Pirk, im Kreis Neustadt an der Waldnaab, wird die Geschwindigkeit von Fahrzeugen aktuell besonders genau überwacht. Ein mobiler Blitzer wurde am Standort A93, PLZ 92712 in Pischeldorf gemeldet. Hier gilt ein strenges Tempolimit von nur 10 km/h. Die Kontrolle wurde um 08:59 Uhr gemeldet und zuletzt um 10:46 Uhr aktualisiert. Diese Informationen sind wichtig für alle Verkehrsteilnehmer, die auf dieser Strecke unterwegs sind, denn die Standorte der Verkehrsüberwachung können sich jederzeit ändern und sind ohne Gewähr.
Mobile Radarkontrollen sind ein weit verbreitetes Mittel zur Geschwindigkeitsüberwachung. Laut einer Quelle aus dem Bereich Verkehrsüberwachung sind diese Geräte nicht nur für die Überwachung wichtig, sondern auch für die Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verkehrserziehung. Die erste Test-Radarmessung fand vermutlich bereits im Januar 1957 statt, und nur zwei Jahre später wurde die erste Radarfalle in Deutschland zugelassen. Heute gibt es etwa 4.400 festinstallierte Radarmessgeräte im Land, die zusammen mit mobilen Geräten die Hauptmittel zur Geschwindigkeitsüberwachung darstellen.
Funktionsweise der Radarkontrollen
Die Funktionsweise einer Radarfalle basiert auf dem Doppler-Effekt. Radarwellen werden ausgesendet und vom Fahrzeug reflektiert. Die Geschwindigkeit wird berechnet, und bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird ein Foto des Fahrzeugs gemacht. Mobile Radarmessgeräte sind oft weniger sichtbar als stationäre Geräte und können zusätzlich Videoaufzeichnungen erstellen. In Deutschland gilt die Fahrerhaftung, weshalb Frontradargeräte bevorzugt werden.
Die Toleranzwerte für Geschwindigkeitsmessungen sind ebenfalls wichtig zu beachten: Bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h wird ein Abzug von 3 km/h vorgenommen, bei Geschwindigkeiten über 100 km/h sind es 3% der gemessenen Geschwindigkeit. Dies sorgt dafür, dass nicht jeder kleine Geschwindigkeitsverstoß sofort bestraft wird.
Neue Technologien und Herausforderungen
In Deutschland wird zudem neue Technik getestet, wie die sogenannte Section Control, die die Durchschnittsgeschwindigkeit über einen längeren Abschnitt misst. Diese Methode bringt jedoch auch Datenschutzprobleme mit sich, da Bilder von Fahrzeugen verdachtsunabhängig aufgenommen werden. Die Anschaffungskosten für Radarfallen können im sechsstelligen Bereich liegen, wobei die Einnahmen aus Bußgeldern in die Infrastruktur und Verkehrsüberwachung fließen.
Insgesamt ist die Radarkontrolle ein essenzielles Instrument, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Verkehrserziehung zu fördern. Wer also heute in Pirk unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam fahren, um nicht in die Fänge der mobilen Radarkontrollen zu geraten.






