Am 23. November 2025 war in der Arena wieder jede Menge los, als die Nürnberg Ice Tigers die Löwen Frankfurt empfingen. Die Partie begann mit einer gewissen Spannung, denn die Ice Tigers traten ohne den gesperrten Samuel Dove-McFalls und mit nur neun Stürmern an. Diese Ausgangsposition hinderte die Heimischen jedoch nicht daran, von Anfang an die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen und zahlreiche Chancen zu kreieren. In der dritten Minute vergab Tyler Spezia die erste Möglichkeit in Überzahl, gefolgt von einer weiteren guten Gelegenheit von Charlie Gerard nur eine Minute später.

In der 8. Minute gelang es Brett Murray, nach einem schönen Pass von Jake Ustorf, das 1:0 für die Ice Tigers zu erzielen. Während die Frankfurter in der ersten Hälfte des ersten Drittels kaum Offensivaktionen verzeichnen konnten, hatte Evan Barratt in der 17. Minute Pech und traf nur den Pfosten. Niklas Treutle, der im Tor der Ice Tigers eine sichere Bank war, hielt die wenigen Versuche der Gäste erfolgreich ab. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels verhinderte erneut Mirko Pantkowski einen höheren Rückstand, als er Brett Murray im Eins-gegen-eins parierte.

Dominanz der Ice Tigers

Im zweiten Drittel ging es genau so weiter: In der 22. Minute erhöhte Tyler Spezia nach einem Pass von Cody Haiskanen auf 2:0. Der Druck von Nürnberg blieb bestehen und nur sechs Minuten später war Spezia erneut zur Stelle, um nach einem Konter das dritte Tor zu erzielen. Die Löwen fanden allmählich besser ins Spiel, konnten aber Treutle nicht überwinden, der auch einen Schlagschuss von Michael Joyaux in der 34. Minute abwehrte. In der 39. Minute war es dann Evan Barratt, der auf 4:0 erhöhte.

Während der Partie kam es zu einer unerfreulichen Unterbrechung, als ein Frankfurter Fan stürzte und medizinisch versorgt werden musste. Trotz der Schwierigkeiten und der Vorentscheidung für Nürnberg, kamen die Löwen nach der zweiten Pause besser aus der Kabine. In der 45. Minute gelang Maksim Matushkin der Anschlusstreffer zum 4:1.

Endstand und Zuschauer

Die Frankfurter gaben sich nicht auf und Ryan McKiernan verkürzte in der 53. Minute auf 4:2. Doch in der Schlussphase des Spiels setzte Jakob Weber dem ganzen ein Ende, indem er das Tor ins leere Gehäuse der Löwen erzielte und den Endstand auf 5:2 stellte. Insgesamt waren 6.023 Zuschauer in der Arena, und die Schiedsrichter Roman Gofman und Andreas Huber hatten alle Hände voll zu tun, um die Partie zu leiten.

In einer Zeit, in der Verletzungen im Eishockey ein heißes Thema sind, besonders die häufigsten Verletzungen in den deutschen Eishockey-Profiligen, die am 13. August 2025 veröffentlicht wurden, kann man für die Ice Tigers nur hoffen, dass sie von der Verletzungspech verschont bleiben. Laut einer aktuellen Umfrage über Verletzungen im Eishockey sind diese oft nach Körperregionen kategorisiert, was die Entwicklung des Spiels zusätzlich erschwert. Für mehr Informationen zur Verletzungsstatistik kann gerne auf Statista zurückgegriffen werden.

Insgesamt wird die Partie gegen die Löwen Frankfurt als überzeugender Sieg für die Nürnberg Ice Tigers in die Geschichte eingehen. Viele Fans gingen glücklich nach Hause und freuen sich bereits auf die nächsten Begegnungen der laufenden Saison.