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Der Fortschritt beim Ausbau der Kreisstraße OA 19 zwischen Dietmannsried und Heising zeigt erfreuliche Entwicklungen. Das Landratsamt Oberallgäu, das als Baulastträger fungiert, ist mit dem Bauverlauf sehr zufrieden. Besonders hervorzuheben ist der Meilenstein bei den Baumaßnahmen zur Beseitigung von zwei Bahnübergängen. In nur fünf Tagen wurde die Unterführung in Richtung Haldenwang unter die Bahngleise eingeschoben. Dies berichtet Merkur.

Um den reibungslosen Verkehr für die Bahnreisenden zu gewährleisten, wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Seit Ende April 2025 ist die Kreisstraße voll gesperrt, dafür gibt es umfassende Umleitungen. Dennoch bleibt der Zugang zu Anwesen im gesperrten Bereich und landwirtschaftlichen Flächen während der Baumaßnahme möglich. Der Bauzeitenplan sieht vor, dass die Bauarbeiten das ganze Jahr 2025 hindurch andauern.

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Aktueller Stand der Arbeiten

Die Vorarbeiten wurden bereits ausgeführt, und mehrere Leitungen sowie Entwässerungskanäle wurden verlegt, teilweise sogar mit einem innovativen Microtunneling-Verfahren. Die Brücke für den Straßenverkehr am nördlichen Ortsausgang von Heising ist fertiggestellt, jedoch noch nicht installiert. Der Damm für die Brücke befindet sich auf Vorschüttungsniveau. Wann genau die Arbeiten weitergeführt werden, hängt von den Witterungsbedingungen ab.

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Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Radweg zwischen Dietmannsried und Heising. Dieser ist bereits fertiggestellt, kann aber noch nicht genutzt werden. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf einstellen, dass die Bauarbeiten zwischen dem 9. und 12. Dezember 2025 sowie zwischen dem 13. und 16. Januar 2026 in der Nacht stattfinden, sodass der laufende Bahnverkehr nicht betroffen ist. Nach den Feiertagen ruhen die Arbeiten bis zum 6. Januar 2026.

Ziele und Ausblick

Der voraussichtliche Abschluss der Brücke sowie des Großteils des Straßenbaus wird bis August 2026 angestrebt. Das Ziel ist es, die Strecke für den Öffentlichen Personennahverkehr bis Ende der bayerischen Sommerferien 2026 freizugeben. Die gesamte Maßnahme soll spätestens im Oktober 2026 abgeschlossen sein, wobei kleinere Restarbeiten bis Ende 2026 oder gar bis Frühjahr 2027 in Anspruch nehmen könnten. Die Notwendigkeit etwaiger weiterer Sperrungen im Jahr 2026 hängt vom Bauablauf ab.

Der Bau der OA 19 ist nur ein Teil der umfassenden Bauprojekte, die derzeit in Bayern laufen. Insgesamt hat der Bundesverkehrsminister allerdings mehrere Neubauprojekte an Autobahnen und Bundesstraßen freigegeben. Darunter auch Projekte in der Region, die dazu beitragen sollen, Autobahnlücken zu schließen und ländliche Gebiete besser zu vernetzen, so das BR.

Die Entwicklungen beim Straßenbau sind für die Region entscheidend. Es bleibt zu hoffen, dass durch die Maßnahmen nicht nur die Verkehrsanbindung verbessert, sondern auch die Lebensqualität der Anwohner gefördert wird.