Am Freitag, dem 10. November 2025, waren die Feuerwehren Hinterstein und Oberstdorf gefordert, als sich im Hintersteiner Tal ein Feuer ausbreitete. Die Brandstelle, oberhalb der Sennalpe Laufbichl, umfasst eine Fläche von ungefähr 5000 Quadratmetern. Einsatzleiter Christian Fichtl gab bekannt, dass die Region durch unwegsames Gelände schwer zugänglich ist, was die Löscharbeiten erschwerte. Aus diesem Grund wurde entschieden, einen Hubschrauber einzusetzen, um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen.

Der Helikopter der Firma Helix wurde mehrfach in die Luft geschickt, um Wasser aus einem nahegelegenen Gebirgssee zu entnehmen. Insgesamt wurden rund 14.400 Liter Wasser benötigt, um die letzten Glutnester erfolgreich zu löschen. Wie Allgäuer Zeitung berichtet, flogen die Einsatzkräfte 16 Mal über die Brandstelle und transportierten bei jedem Flug etwa 900 Liter Wasser.

Feuerwehren im Einsatz

Die Feuerwehr spielt in Deutschland eine wichtige Rolle beim Schutz der Bevölkerung. Ihre Aufgaben umfassen das Retten von Menschen und Tieren, das Löschen von Bränden, das Bergen von Personen aus Notsituationen sowie den vorbeugenden Brandschutz. Die Feuerwehr in Deutschland ist eine Organisation, die als einzige für die Bekämpfung von Bränden hinzugerufen wird und somit einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit leistet, wie das Forum Verlag hervorhebt.

In Oberallgäu und auch deutschlandweit sind sowohl hauptamtliche als auch ehrenamtliche Feuerwehren aktiv. Über eine Million Feuerwehrmänner und -frauen sind gegenwärtig im Dienst, viele engagieren sich dabei neben ihrem beruflichen Alltag in freiwilligen Feuerwehren. Diese äußeren Umstände verdeutlichen, wie regional die Ressourcen verteilt sind und wie wichtig eine gut organisierte Hilfe in Notfällen ist.

Die Brandursache bleibt unklar

Die genaue Ursache für den Brand im Hintersteiner Tal ist noch unklar. Ursprünglich waren die Flammen seit Donnerstagabend an der Laufbichlkirche sichtbar, bevor die Feuerwehr schließlich nach einer Kontrolle mit Drohnen alarmiert wurde. Über Nacht hatte sich das Feuer ausgebreitet, was die Situation dramatisch verschärfte. Feuerwehr und Experten gehen jedoch von einer Selbstentzündung aus.

In der Region Oberallgäu, mit einer Fläche von 1.527,97 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von etwa 155.413 (Stand: 31. Dezember 2024), ist die Feuerwehrinfrastruktur kein nebensächliches Thema. Über die Jahre hat sich die Region durch ihre zahlreichen Ausflugsziele und bekannten Berge wie den Grünten oder das Nebelhorn etabliert und zieht Besucher aus nah und fern an. Auch die Herausforderungen durch Naturereignisse machen deutlich, wie wichtig eine gut ausgebildete und koordinierte Feuerwehr ist, um schnell reagieren zu können.

Die Ereignisse im Hintersteiner Tal sind ein eindrucksvolles Beispiel für den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehr und die Notwendigkeit von Unterstützung durch moderne Technik wie im Fall der Helikopterhilfe. Die Situation ist gelungen gemeistert worden, und die Teams vor Ort können auf ihre hervorragende Vorbereitung und Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen stolz sein.