Schneeglatte im Ostallgäu: Zwei Unfälle und hohe Schäden!
Im Ostallgäu kam es am 02.01.2026 aufgrund von Schneeglätte zu zwei Verkehrsunfällen. Tipps für sicheres Fahren in Winterbedingungen.

Schneeglatte im Ostallgäu: Zwei Unfälle und hohe Schäden!
Im Ostallgäu kam es am Freitag, den 02.01.2026, zu zwei Verkehrsunfällen, die auf Schneeglätte und unangepasste Geschwindigkeit zurückzuführen sind. Wie new-facts.eu berichtet, geschahen beide Unfälle auf winterlichen Straßen, glücklicherweise blieben alle Beteiligten unverletzt. Dennoch waren die Schäden an den Fahrzeugen erheblich, und die Autos mussten abgeschleppt werden.
Der erste Vorfall ereignete sich um ca. 10:30 Uhr in Ruderatshofen, als eine 49-jährige Autofahrerin auf der Kreisstraße OAL 7 unterwegs war. Ein 61-jähriger Fahrer, der von Apfeltrang an einer Einmündung in Richtung Kaufbeuren einbiegen wollte, verlor aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle und rutschte über die Haltelinie. Der Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge führte zu einem Sachschaden von rund 17.000 Euro und einem drohenden Bußgeld für den unvorsichtigen Fahrer.
Nachts in Pfronten
In der Nacht von Freitag auf Samstag ereignete sich ein weiterer Unfall in Pfronten. Ein 18-jähriger Fahrer verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte aufgrund der winterlichen Verhältnisse in den Gegenverkehr. Auch hier blieb es ohne Verletzte, aber beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.
Die Polizei rät allen Autofahrern, gerade in der Winterzeit gut auf die Straßenverhältnisse zu achten. Ein angepasstes Fahrverhalten ist unerlässlich, um Unfälle zu vermeiden. Der TÜV-Verband hat in diesem Zusammenhang wichtige Tipps veröffentlicht, wie presseportal.de berichtet. Dazu gehört, dass Fahrzeuge vor Fahrtantritt vollständig von Eis und Schnee befreit werden müssen – allein schon aus rechtlichen Gründen, denn kleine Sichtlöcher können Bußgelder nach sich ziehen. Auch die Verwendung von Winter- oder geeigneten Ganzjahresreifen ist Pflicht, um bei Glätte ausreichend Grip zu haben. Zudem erhöht sich der Bremsweg bei schneebedeckten Straßen um das Drei- bis Vierfache.
Verhaltensregeln bei winterlichem Wetter
Autofahrer sollten besonders vorausschauend fahren und ihre Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen anpassen. Bei starkem Schneefall oder Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern muss die Geschwindigkeit auf maximal 50 km/h reduziert werden. Mehr Abstand halten ist hier das A und O, um gefährliche Glätteunfälle zu vermeiden. Der ADAC empfiehlt zudem, bei Heizungen den Motor nicht im Stand warmlaufen zu lassen und lieber auf eine Standheizung zurückzugreifen. Die richtige Bereifung und eine geladene Batterie sind ebenfalls entscheidend für eine sichere Autofahrt im Winter, wie adac.de erläutert.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer in der kalten Jahreszeit mobil bleiben möchte, sollte stets ein gutes Händchen für die Straßenverhältnisse haben. Mit den richtigen Vorbereitungen und einem besonnenen Fahrstil sind die Risiken im winterlichen Verkehr deutlich zu reduzieren. So bleibt man auch bei Schnee und Glätte sicher auf der Straße!