Am Allerheiligentag, dem 1. November 2025, überkam eine Tragödie die Alpenregion, als bei einem Lawinenunglück an der Vertainspitze in Südtirol fünf Menschen ums Leben kamen. Die betroffenen Bergsteiger stammten allesamt aus Bayern und hinterlassen Angehörige, die in tiefer Trauer um ihre Verwandten sind. Laut rosenheim24.de handelte es sich um eine verheerende Tragödie, die die Gemeinschaft zutiefst erschüttert hat.
Die Opfer sind der 58-jährige Steffen aus Buchenberg, sein 21-jähriger Sohn Beat und dessen Freundin Selina aus Halblech, die zuletzt in Innsbruck lebte. Steffen war als Skisprungtrainer aktiv, während Selina eine vielversprechende Karriere als Skirennläuferin einschlug. Beide waren zudem in einer Kletterhalle in Kempten beschäftigt. Darüber hinaus verloren der 46-jährige Matthias und seine 17-jährige Tochter Freda aus Lagerlechfeld ihr Leben. Matthias und Freda waren in einer zweiten Seilschaft unterwegs und könnten die Lawine sogar ausgelöst haben.
Die Umstände des Unglücks
Das Unglück ereignete sich in der Nordwand unterhalb des Gipfels auf rund 3200 Metern Höhe. Insgesamt waren die Bergsteiger in drei Gruppen unterwegs: einer Dreier-Seilschaft und zwei Zweier-Seilschaften. Während eine der Zweier-Seilschaften überlebte und einen Notruf absetzen konnte, erlebten die anderen Gruppenmitglieder das Unglück in voller Tragweite. Es wird vermutet, dass die Lawine durch starke Verwehungen und die unzureichende Verbindung des Neuschnees mit dem Untergrund ausgelöst wurde. Trotz einer festgelegten Warnstufe von zwei von fünf für die Lawinengefahr ahnten die Bergefahrer nicht, in welche Gefahr sie sich begaben. Das Unglück ereignete sich gegen 16 Uhr, was die Situation zusätzlich dramatisierte.
Die Region trauert und zeigt sich solidarisch. Viele Menschen, die die Toten kannten, äußern ihr Beileid in den sozialen Netzwerken und über lokale Kanäle, während die betroffenen Gemeinden im süddeutschen Raum Unterstützung anbieten.
Ein Blick auf die Risiken
Dieses tragische Ereignis erinnert uns alle an die Gefahren, die mit Bergtouren verbunden sind. Gerade in den winterlichen Monaten, wo die Verhältnisse unberechenbar sein können, ist Vorsicht geboten. Die Bergsportgemeinschaft ist gefordert, das Bewusstsein für Sicherheit zu schärfen und optimale Bedingungen zu schaffen. An diesem Tag ist der Winter nicht nur für die leidenschaftlichen Sportler, sondern auch für die Hinterbliebenen in einer Weise bedrohlich und herzzerreißend geworden.
Während die Bergwacht und die Behörden weiterhin Gespräche über Sicherheitsmaßnahmen führen, wird darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, sich über die aktuelle Wetterlage und die Bedingungen in den Bergregionen umfassend zu informieren.
Inmitten dieser traurig stimmenden Nachrichten wollen wir nicht vergessen, dass auch sportliche Ereignisse, wie sie auf Plattformen wie Star Sports übertragen werden, uns zusammenbringen können. Der Cricket-Sport wird durch die Live-Übertragungen in Indien und anderen Ländern lebendig gehalten, während wir hier in der Heimat über die Balance zwischen Leidenschaft und Sicherheit nachdenken müssen.