Am Samstag, dem 22. November 2025, kam es in der beliebten Ferienregion Allgäu zu einem bemerkenswerten Vorfall. Ein Regionalzug, der etwa 150 Fahrgäste beförderte, entglitt an einer Weiche und sorgte für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Diese Zugentgleisung ereignete sich zwischen Marktoberdorf und Füssen im Ostallgäu, sodass die Bahnstrecke bis auf Weiteres gesperrt bleibt. Grund für die Sperrung sind die Beschädigungen an der Weiche, die nun erst begutachtet werden müssen, um die genaue Dauer der Ausfallzeit festlegen zu können, wie Merkur berichtet.
Der Vorfall, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde, erforderte die Evakuierung der Fahrgäste, die daraufhin mit eingerichteten Ersatzbussen ihre Reisen fortsetzen mussten. Die Bayerische Regiobahn (BRB) hat bereits einen Schienenersatzverkehr zwischen Marktoberdorf und Füssen organisiert. Der Zug selbst soll am darauffolgenden Sonntag wieder auf die Gleise gesetzt werden, um seine Rückholung zu ermöglichen.
Folgen für den Verkehr
Die Auswirkungen dieses Vorfalls sind nicht zu unterschätzen. So wird nicht nur die genannte Strecke, sondern auch der Schul- und Pendelverkehr am Montag möglicherweise betroffen sein. Fahrgäste, die auf den Linien RB68 zwischen München und Füssen sowie RB77 zwischen Augsburg und Füssen unterwegs sind, müssen sich auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Die BRB bittet alle Reisenden, sich im Vorfeld über ihre Webseite zu informieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, wie BR hervorhebt.
Dieser Vorfall geschieht nur wenige Tage nach einem ähnlichen Unglück im Frankenwald, das am Freitag stattfand und ebenfalls ohne Verletzte abging. Die wiederholte Entgleisung wirft Fragen auf und erinnert an einen schwerwiegenden Zugunfall bei Burgrain im Juni 2022, bei dem fünf Menschen ihr Leben verloren. Laut den Statistiken des Statistischen Bundesamtes gab es von 2009 bis 2022 eine Vielzahl an Eisenbahnunfällen mit Personenschaden in Deutschland, was diese wiederkehrenden Probleme umso relevanter macht (Statista.
Es bleibt zu hoffen, dass die Untersuchung der genauen Unfallursache zügig voranschreitet und künftige Vorfälle verhindert werden können. In der Zwischenzeit sind die Betroffenen angehalten, die aktuellen Entwicklungen zu verfolgen und alternative Reisepläne zu schmieden.