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Im Herzen von Passau engagiert sich der Caritas-Frühförderdienst für die frühzeitige Unterstützung von Kindern und deren Familien. Mit einem klaren Fokus auf Prävention in den frühen Lebensjahren und der Förderung von Teilhabe und Entwicklung betreuen 63 Mitarbeitende im Jahr 2024 insgesamt 2304 Kinder und deren Angehörige. Der Förderverein des Dienstes, der kürzlich den Vorsitz von Cornelia Wasner-Sommer an Stephan Gawlik übergeben hat, spielt eine entscheidende Rolle in der Unterstützung der Mitarbeitenden, sowohl in Passau als auch in den Außenstellen in Vilshofen, Hauzenberg und Ruhstorf.

Ein wichtiges Ziel des Fördervereins ist es, schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten. Dies zeigt sich in der Notfallkasse, die beispielsweise den Erwerb von neuen Waschmaschinen, Schaukelsitzen oder die Finanzierung von Elternabenden mit Fachanwälten ermöglicht. Zudem hat der Verein kürzlich den Kauf eines neuen Fahrzeugs für den ambulanten Dienst realisiert, unterstützt durch eine großzügige Spende von 5500 Euro von den Volks- und Raiffeisenbanken, die für zwei Jahre Leasingraten verwendet werden.

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Der Kampf um das Modellprojekt „Übergang macht Schule“

Eine besorgniserregende Entwicklung für die betroffenen Familien ist die Streichung des Modellprojekts „Übergang macht Schule“. Dieses Projekt, das Kindern mit (drohender) Behinderung helfen sollte, den Übergang von der Frühförderung oder Kita in die Regelschule zu erleichtern, wird von Gawlik als falsche Einsparung kritisiert, die langfristig teurer werden könnte. CSU-Politiker haben sich bereits für den Erhalt des Programms eingesetzt, während Gawlik plant, mit ehemaligen Vorstandsmitgliedern und politischen Entscheidungsträgern, darunter MdL Josef Heisl, zusammenzukommen, um das Projekt zu retten.

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Das Projekt „Übergang macht Schule“ ist eine wichtige Initiative des Caritas-Frühförderdienstes Passau, die nicht nur Kinder mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen unterstützt, sondern auch deren Eltern. Mit einem Zuschuss von über 26.200 Euro aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zielt das Projekt darauf ab, gleiche Bildungschancen zu gewährleisten und den Kindern eine erfolgreiche Eingewöhnung in die Grundschule zu ermöglichen. Die Begleitung erstreckt sich über das letzte halbe Jahr vor der Einschulung bis zum ersten halben Jahr danach, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Förder-, Therapie- und Beratungsangebote zur Verfügung stehen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Herausforderungen, vor denen die Familien stehen, sind nicht zu unterschätzen. Die Initiative des Caritas-Frühförderdienstes, in Zusammenarbeit mit bestehenden schulischen Strukturen und einem multidisziplinären Ansatz, ist von großer Bedeutung, um eine inklusive Gesellschaft zu fördern. Eine gute Kooperation zwischen Eltern, Erziehern und Fachkräften ist der Schlüssel, damit Kinder mit besonderen Teilhabebedürfnissen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen ist es unerlässlich, dass die Stimme der Betroffenen gehört wird. Der Förderverein und seine engagierten Mitglieder setzen sich dafür ein, dass die wertvollen Programme, die Kindern und Familien zugutekommen, nicht verloren gehen. Es bleibt zu hoffen, dass die anstehenden Gespräche fruchtbare Ergebnisse bringen und das Modellprojekt „Übergang macht Schule“ erhalten bleibt, um den Kindern in Passau die bestmöglichen Chancen zu bieten. Weitere Informationen finden Sie in der Quelle von PNP sowie in der Mitteilung von Caritas Passau.