In der Spielbank Bad Füssing eröffnete die Künstlerin Claire Limpert ihre Ausstellung unter dem einprägsamen Motto „Meine Welt ist bunt“. Diese kreative Präsentation, die am 9. November 2025 stattfand, ist nicht nur ein visuelles Fest, sondern auch ein Zeuge der Resilienz in Zeiten der großen Corona-Angst. Wie die Passauer Neue Presse berichtet, begann Limpert ihre Malerei als Reaktion auf die herausfordernden Gefühle, die der Lockdown bei vielen Künstler:innen hervorgerufen hat.

Ihre Werke zeichnen sich durch eine farbenfrohe und leicht zugängliche Gestaltung aus, die viel Raum für Interpretation lässt. Während der Eröffnung sorgten die Musiker Anna Fuhrländer mit ihrer Violine und Marek Czeszek am Klavier für eine musikalische Umrahmung, die die Stimmung in den Räumen der Spielbank noch weiter aufhellte.

Die Situation der Künstler:innen

Die Zeit der Pandemie hat viele Künstler in internationalen Städten wie New York, Moskau oder Rom in eine Isolation gedrängt, die nach wie vor spürbare Auswirkungen hat. Wie die Plattform Inspire Art beschreibt, fühlen sich viele Kreative gefangen in Einsamkeit und einem gewissen Sinnvakuum. So ist der persönliche Austausch, der in früheren Schaffensphasen bedeutend war, mehr denn je gefordert.

In diesen schweren Zeiten haben Ausstellungen an Bedeutung gewonnen, da sie die Möglichkeit bieten, in den Dialog mit dem Publikum zu treten. Die Kunst wird als ein wertvolles Bindeglied gesehen, das trotz physischer Abstände die Menschen zusammenbringt und anregt, Gedanken und Emotionen zu teilen.

Kunst als Ausdruck

Die Wurzeln des Begriffs „Kunst“ selbst sind tief in der Geschichte verwurzelt. Abgeleitet aus dem Mittelniederdeutschen, stammt das Wort vom Proto-Germanischen *kunstiz, was sich in „Wissen“ und „Fähigkeit“ übersetzt. Die vielseitige Bedeutung der Kunst reicht von der Ausdrucksform bis hin zur handwerklichen Fertigkeit, und das Wort selbst ist in vielen Sprachen verwandt, wie zum Beispiel im Schwedischen „konst“ oder im Niederländischen „kunst“, wie im Wiktionary zu finden ist.

So ist die Ausstellung von Claire Limpert nicht nur ein Fenster in ihre persönliche Welt, sondern auch ein Zeugnis der Kraft der Kunst, die uns selbst in dunkelsten Zeiten Licht und Farbe bringt. Diese Verbindung von Kreativität und Gemeinschaft ist entscheidend für die kulturelle Erneuerung, die wir alle nach der stürmischen Zeit der Pandemie dringend benötigen.