Am 1. November 2025 wurde das Spiel zwischen dem SSV Jahn Regensburg und dem FC Erzgebirge Aue zu einem wahren Drama. Die Partie endete mit 3:4 für Aue, doch die aufregenden Momente hatten gerade erst begonnen. Wie bereits von ssv-jahn.de berichtet, sahen 8.537 Zuschauer ein spannendes Duell, das einige Diskussionen entfachte – insbesondere über einen nicht gegebenen Elfmeter für Jahn in der Nachspielzeit.
Aue setzte gleich zu Beginn Akzente, als sie bereits in der 6. Minute die ersten gefährlichen Aktionen hatten. Regensburgs Keeper Gebhardt war gefragt, parierte jedoch souverän. Die erste große Chance für Jahn ließ nicht lange auf sich warten: In der 28. Minute zeigte Eric Hottmann einen mutigen Schuss, der vom Auer Torhüter Männel abgewährt wurde. Eric Hottmann war es auch, der kurz vor der Halbzeitpause das 1:1 erzielte, nachdem Aue durch Majetschak in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 1:0 erzielt hatte.
Ein Spiel voller Wendungen
Die zweite Halbzeit begann mit Schwung, beide Teams hatten ihre Chancen, doch Aue ging in der 54. Minute durch Guttau erneut in Führung. Doch Regensburg ließ nicht locker: Die Mannschaft ließ sich von Rückschlägen nicht entmutigen und antwortete in der 62. Minute mit dem Ausgleich durch Sebastian Stolze. Daraufhin brachte Bene Bauer Jahn sogar in der 68. Minute mit einem Treffer in Führung. Doch Aue steckte nicht auf und konnte in der 87. Minute durch Fabisch wieder ausgleichen. Die größte Dramatik ereignete sich jedoch in der Nachspielzeit, als Weinhauer mit dem letzten Schuss des Spiels das 4:3 für Aue erzielte.
Die Entscheidungen des Schiedsrichters, Nico Fuchs, standen im Mittelpunkt der Diskussionen. Ein nicht gegebener Elfmeter für Jahn Regensburg, der in der Nachspielzeit auffiel, sorgte für reichlich Gesprächsstoff unter den Fans und in der Presse. Die Schiedsrichterstatistik, die auf kicker.de einsehbar ist, könnte hier einen besonderen Einblick bieten.
Das nächste Kapitel
Für den SSV Jahn Regensburg heißt es nun, aus dieser Niederlage zu lernen und sich auf die kommenden Herausforderungen zu konzentrieren. Nach einem so emotionalen Spiel bleibt es spannend, wie die Mannschaft auf die nächste Partie reagieren wird. Die Veränderungen in der Startelf, wo Ziegele und Stolze für Müller und Mätzler ins Spiel kamen, lassen darauf schließen, dass Trainer Kwasniok gewillt ist, frischen Wind in das Team zu bringen. Die kommenden Spieltage werden zeigen, ob diese Anpassungen Früchte tragen.
In der dritten Liga ist jeder Punkt entscheidend, und so könnte die nächste Partie für den Jahn von enormer Bedeutung sein. Die Fans hoffen auf ein gutes Händchen der Vereinsführung in der Kaderplanung und auf eine deutliche Verbesserung in der Offensive, um sich im Laufe der Saison zu steigern.