In der lebendigen Kulturszene Regensburgs wird im April 2026 ein spannender Workshop für junge Menschen geboten. Unter dem Titel „Hand aufs Herz“ richtet sich dieser kreative Workshop an Teilnehmer im Alter von 14 bis 26 Jahren. Vom 7. bis 11. April 2026 findet er im W1 – Zentrum für junge Kultur, Weingasse 1, statt. Die Teilnahme ist kostenlos und es sind keine Vorerfahrungen erforderlich, was eine tolle Gelegenheit für alle Interessierten darstellt.
Leiterin des Workshops ist die erfahrene Theaterpädagogin Henriette Heine. Das Thema „Kritik und Feedback“ wird in einem geschützten Raum behandelt, der es den Teilnehmern ermöglicht, sich künstlerisch mit diesen oft sensiblen Aspekten auseinanderzusetzen. Im Fokus stehen unter anderem Improvisation, Körperarbeit, Performance und Teamwork. Die Workshopzeiten sind vom 7. bis 10. April jeweils von 18 bis 21.30 Uhr, während am 11. April von 10 bis 17 Uhr eine öffentliche Präsentation um 16 Uhr geplant ist. Ein Quereinstieg ist nach Absprache ebenfalls möglich. Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen Seite der Stadt Regensburg hier.
Kreativität und Feedback im künstlerischen Schaffensprozess
Feedback spielt eine entscheidende Rolle im künstlerischen Schaffensprozess, wie auch in anderen kreativen Bereichen. Oft wird Kritik von der Leitungsebene als Zensur wahrgenommen, was die Kommunikation zwischen Künstlern und Intendanten erschwert. Ein Workshop zum Thema „Künstlerisches Feedback“ bietet jedoch einen geschützten Raum für Austausch und Diskussion. Ziel ist es, qualitative Rückmeldungen zu geben, die über geschmäcklerische Kommentare hinausgehen. Hierbei werden klare Diskussionsrahmen und formatierte Feedback-Runden genutzt, um einen angstfreien und co-kreativen Raum zu schaffen.
Dieser Workshop richtet sich an Dramaturg_innen, Theaterpädagog_innen, Intendant_innen und Performer_innen und fördert einen wertfreien Austausch sowie die Nutzung interner Expertise. Künstler_innen können die Erfahrungen und Sichtweisen ihrer Kolleg_innen kennenlernen, was für die persönliche und berufliche Entwicklung äußerst wertvoll ist. Informationen zur Barrieresituation sind auf der Website der Bundesakademie verfügbar, und Mitglieder der GDBA erhalten einen Rabatt bei der Anmeldung. Mehr dazu finden Sie hier.
Theaterpädagogik als Schlüssel zur Selbstentdeckung
Die Theaterpädagogik hat sich seit den 1970er Jahren in Deutschland etabliert und bietet einen kreativen Zugang zur Selbstentdeckung. Sie fördert nicht nur die Ausdrucksfähigkeit, sondern auch soziale Kompetenzen und wird in Schulen, sozialen Einrichtungen und der Wirtschaft eingesetzt. Die Prinzipien der Theaterpädagogik basieren auf einer ganzheitlichen Betrachtung der menschlichen Dimensionen und fördern Kreativität sowie Kommunikationsfähigkeiten.
Durch Methoden wie Improvisation und Rollenspiel können Teilnehmer ihre Spontaneität und Empathie entwickeln. Diese Techniken sind besonders hilfreich, um Ängste abzubauen und soziale Fähigkeiten zu verbessern. Die Vielseitigkeit der Theaterpädagogik zeigt sich auch in den aktuellen Trends, die digitale Technologien und neue Kommunikationsformen wie Online-Workshops integrieren. Weitere Informationen zur Theaterpädagogik finden Sie hier.

