Am 25. Februar 2026 gibt es in Regensburg eine wichtige Ankündigung für alle Pendler und Stadtbewohner. Die Gewerkschaft ver.di hat zu ganztägigen Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen, die am Freitag, den 27. Februar, um 3:00 Uhr beginnen und bis Sonntag, den 1. März, um 3:00 Uhr andauern werden. Die Auswirkungen auf den Stadtbusverkehr werden erheblich sein, weshalb Fahrgäste mit verschiedenen Einschränkungen rechnen müssen. Dies betrifft insbesondere die Stadtbuslinien A, B, X1, X4, und zahlreiche weitere Linien, die größtenteils entfallen werden. Laut rvv.de wird ein Notfahrplan umsetzt, um den Bedürfnissen der Fahrgäste gerecht zu werden.
Wer jetzt denkt, ein ganzes Wochenende ohne Bus fährt nicht auf die Frage “Wie komme ich am besten von A nach B?”, der kann beruhigt sein: Ein Notkonzept orientiert sich am bereits bewährten Nachtliniennetz und bietet ein Ersatzangebot. So werden die Linien N1, N2, N3, N4, N6 und N7 zwischen 5:00 Uhr und Mitternacht im 20-Minuten-Takt unterwegs sein. Auch die Linie N8 wird im Stundentakt fahren. Am Freitag werden zudem die Linien 32 und X9 im Einsatz sein, um die Versorgungsengpässe zu minimieren, berichtet das-stadtwerk-regensburg.de.
Für wen gilt das Ganze?
Betroffen von den Streiks sind rund 100.000 Beschäftigte in über 150 Verkehrsunternehmen in Deutschland, wie die DGB berichtet. Die Hauptforderungen von ver.di umfassen Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Kritik an den schleppenden Verhandlungen, weshalb die Gewerkschaft nun den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber erhöhen möchte. Christine Behle von ver.di äußerte sich enttäuscht über das Angebot der Arbeitgeber und fordert Verbesserungen für die Beschäftigten im ÖPNV.
Die regulären Fahrten in Regensburg sind somit stark eingeschränkt, vor allem innerhalb des Stadtbusverkehrs. Um die Unannehmlichkeiten zu minimieren, wird empfohlen, die städtischen Ersatzangebote oder die Regionalbuslinien zu nutzen, die nicht vom Streik betroffen sind und die Lücken im Nachtbusnetz schließen. Zudem werden am Samstag Shuttle-Busse zwischen dem Hauptbahnhof und Jahnstadion angeboten, um den Fans des SSV Jahn die Anreise zu erleichtern.
Aktuelle Informationen können über die RVV-App abgerufen werden, und die Notfahrpläne sind auch als PDF verfügbar. Wer also am Freitag oder Samstag die Stadt mit dem Bus durchqueren möchte, sollte sich im Vorfeld gut informieren und die Alternativen in Betracht ziehen, um die kurzfristigen Änderungen bestmöglich zu bewältigen.