Aktuell wurde für den Landkreis München eine amtliche Wetterwarnung ausgegeben, die vor Frost und tiefen Temperaturen bis -2 °C warnt. Diese Warnung gilt von heute, dem 13. Februar 2026, 21:00 Uhr bis zum 14. Februar 2026, 08:00 Uhr. Betroffen sind unter anderem die Gemeinden Baierbrunn, Brunnthal, Grasbrunn, Oberhaching, Sauerlach, Schäftlarn, Straßlach-Ding und Taufkirchen/M. Die Warnstufe ist mit 1 (Gelb) eingestuft, und der Deutsche Wetterdienst (DWD) empfiehlt, entsprechende Frostschutzmaßnahmen zu ergreifen. Weitere Informationen und Details sind auf der Webseite von News.de zu finden.

Bodenfrost ist in dieser Jahreszeit besonders relevant, da er nicht nur für Gärtner, sondern auch für die Landwirtschaft von großer Bedeutung ist. Die Vorhersage für Bodenfrost unter unbewachsenem Boden zeigt für verschiedene Regionen in Bayern unterschiedliche Prognosen. So ist beispielsweise in Ostheim vor der Rhön für den 13. Februar kein Bodenfrost, während es ab dem 14. Februar zeitweise Frost geben kann. Die Wetterlage erfordert besondere Aufmerksamkeit, insbesondere für empfindliche Pflanzen.

Bodenfrost und Landwirtschaft

Die Bedeutung von Bodenfrost geht über die unmittelbaren Temperaturen hinaus. In der Landwirtschaft ist die Prognose zum Bodenfrost entscheidend für die Einhaltung der Düngeverordnung. In Bayern sind in den kommenden Tagen wiederholt Temperaturen unter null Grad zu erwarten, was für die Pflanzen schädlich sein kann. Der DWD hat darauf hingewiesen, dass vor allem im Osten Deutschlands, einschließlich Bayern, mit Nachtfrost zu rechnen ist. Dies kann nicht nur das Wachstum der Pflanzen beeinträchtigen, sondern auch die Ernteerträge beeinflussen.

In den kommenden Nächten wird es in Deutschland generell kühler. Meteorologen erwarten, dass die Temperaturen in den nächtlichen Stunden auf bis zu minus drei Grad sinken. Diese Kältefront ist Teil einer herbstlichen und kühlen Wetterlage, die durch eine Ostwetterlage geprägt ist. Die aktuellen Prognosen deuten darauf hin, dass es in den Tälern, wie etwa in der Lausitz, bereits vor Mittwoch zu Frost kommen kann.

Schutzmaßnahmen für Pflanzen

Für Gärtner und Landwirte ist es jetzt wichtig, frostempfindliche Pflanzen rechtzeitig ins Haus zu holen oder sie entsprechend zu schützen. Bei längerem Bodenfrost stellen viele Pflanzen das Wachstum ein, was verheerende Folgen für die Landwirtschaft nach sich ziehen kann. Auch in den Alpen wird die Schneefallgrenze auf 1500 Meter sinken, wobei größere Schneemengen nicht erwartet werden. Für alle, die im Freien arbeiten oder unterwegs sind, empfiehlt es sich, auf die kühlen Temperaturen und die damit verbundenen Risiken zu achten.

Aktuelle Informationen und weitere Details zur Wetterlage und den möglichen Auswirkungen auf die Landwirtschaft finden Sie auch auf der Webseite von wettergefahren.de und auf der Webseite von echo24.de.