In einer festlichen Zeremonie in München wurde das Pflegeübungszentrum (PÜZ) in Mellrichstadt mit dem Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung ausgezeichnet. Wie mainpost.de berichtet, überreichte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Mittwoch die Urkunde an die Vertreterinnen des Caritasverbands Rhön-Grabfeld. Unter den Anwesenden waren die Geschäftsführerin Angelika Ochs sowie die Pflegedienstleiterinnen Ulli Feder und Andrea Ebert.
Der Sozialpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und würdigt das innovative Konzept des PÜZ, das Menschen, die pflegebedürftig geworden sind, und deren Angehörige auf die Herausforderungen der Pflege vorbereitet. Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib hervorhebt, ermöglicht das Zentrum, die neue Situation für drei Wochen in einer Wohnung mit Fachleuten zu erproben. Dies wird ergänzt durch Schulungen und praktische Tipps zur barrierearmen Einrichtung der eigenen Wohnung.
Wichtige Bedeutung für die Region
Die Auszeichnung ist nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung für die geleistete Arbeit, sondern zeigt auch die Dringlichkeit und Relevanz der Unterstützung in der Pflege, besonders im Kontext des demographischen Wandels. Halbleib betont, wie wichtig es ist, dass Angehörige gut auf die Pflege vorbereitet werden. Damit wird das Pflegeübungskonzept im Landkreis Rhön-Grabfeld zu einer wertvollen Ressource.
Zusätzlich zur Auszeichnung erhält die Region im Rahmen des Sozialpreises auch Fördermittel für verschiedene Bauprojekte. Insgesamt wurden 30.000 Euro ausgeschüttet, von denen 10.706 Euro in die Sanierung von Projekten im Landkreis fließen. Auch die Sanierung der Stadtmauer in Bischofsheim wird mit 3.000 Euro gefördert, zusätzlich zu weiteren Projekten in Oberstreu und Mellrichstadt, wie auf spd-rg.de nachzulesen ist.
Der Erfolg des PÜZ stellt ein gutes Beispiel für gelungenen sozialen Zusammenhalt und Innovation dar und spricht für die hervorragende Arbeit der Caritas im Rhön-Grabfeld. Es bleibt zu hoffen, dass solche Projekte weiterhin unterstützt werden, um den Bedürfnissen der Region gerecht zu werden und zukünftige Herausforderungen in der Pflege anzugehen.