Am 11. November 2025 kam es am Bahnhof Rosenheim zu einem turbulenten Vorfall, der die Bundespolizei in Bewegung brachte. Eine 17-jährige Slowakin, die ohne Fahrkarte in einem Zug aus Wien unterwegs war, wurde von den Beamten gestoppt, aber statt sich kooperativ zu zeigen, ging die Jugendliche hoch aggressiv auf die Polizisten los. Rosenheim24 berichtet, dass sie die Personen in Uniform beleidigte, bespuckte und sogar schlug.
Auf die Frage nach ihrer Identität konnte sie sich nicht ausweisen und stellte sich dabei als äußerst unkooperativ dar. Fingerabdrücke bestätigten schließlich, dass die Jugendliche seit einer Woche als vermisst gemeldet war. Ein Arzt stellte Eigen- und Fremdgefährdung fest, was zur Einweisung in eine psychiatrische Jugendklinik in München führte. Überraschenderweise stand sie zum Zeitpunkt der Kontrolle unter dem Einfluss von Kokain.
Ein unrühmlicher zweiten Auftritt
Doch die 17-Jährige war nicht die einzige, die während dieser Kontrolldurchführung auffiel. Auch ein 32-jähriger polnischer Staatsangehöriger musste sich am Bahnhof Rosenheim einer Kontrolle unterziehen. Er hatte keinen gültigen Fahrschein und gab vor, während der Überprüfung schlafend zu sein. Ein Alkoholtest ergab einen umwerfenden Alkoholwert von rund 2,8 Promille. Presseportal berichtet, dass er während seines Gewahrsams im Zellenbereich sogar Urin abließ, was seine Situation zusätzlich komplizierte. Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes wurde er ins Krankenhaus nach Bad Aibling eingeliefert.
Die syrischen Minderjährigen
Hinzu kam ein weiteres brisantes Kapitel in dieser Geschichte: Zwei syrische Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren wurden ebenfalls beim selben Einsatz in einem Zug aus Innsbruck festgenommen. Sie hatten zwar gültige Fahrkarten, konnten jedoch keine Einreisepapiere vorzeigen und waren bereits in den Niederlanden registriert. Auch sie durften ihre Reise nicht fortsetzen und wurden schließlich dem Kreisjugendamt Rosenheim zur Betreuung und Unterbringung übergeben.
Insgesamt konnte an diesem Tag keiner der vier betroffenen Personen seine Reise fortsetzen, und die Bundespolizei in Rosenheim wurde mit einem traurigen, aber nicht überraschenden Geschehen konfrontiert. Solche Vorfälle zeigen uns einmal mehr, dass es an den Bahnhöfen immer wieder zu unvorhersehbaren und manchmal auch gefährlichen Situationen kommen kann.