Am 14. Dezember 2025 wird in der Region Bayerns ein neues Verkehrskapitel aufgeschlagen: Der Alpenbus verbindet dann erstmals direkt Murnau und Rosenheim, wodurch eine entscheidende Ost-West-Verbindung im Alpenvorland entsteht. Bislang mussten Reisende umständlich über München fahren, um diese Strecken zu bewältigen. Bereits jetzt zeigt sich, dass die neue Verbindung ein echtes Bedürfnis der Bevölkerung trifft, denn laut den Aussagen von Landrat Josef Niedermaier war diese direkte Anbindung lange vermisst worden. Die Ankündigung dieser Initiative wurde groß vom Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen gefeiert, und die Bedeutung der Querverbindung wurde auch von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hervorgehoben, der den Alpenbus als „Riesenschritt für modernen ÖPNV“ bezeichnete.
Aber was genau erwartet die Passagiere? Der neue Alpenbus wird gleich drei Expresslinien anbieten, die im Stundentakt von Bad Tölz über Miesbach und Gmund bis hin nach Rosenheim verkehren. Die Linien X380, X381 und X990 werden für die Reisenden neue Möglichkeiten schaffen, und das nicht nur im Alltag. Auch an Wochenenden und Feiertagen wird der Bus regelmäßig fahren, was ideale Bedingungen für Ausflüge in die atemberaubende Alpenlandschaft verspricht. Das Fahrzeugangebot ist modern, barrierefrei und mit WLAN sowie USB-Anschlüssen ausgestattet.
Optimale Anbindung und Tarife
Ein weiterer Pluspunkt ist die Integration in den Münchner Verkehrsverbund (MVV), die bis zum 1. Januar 2026 abgeschlossen sein soll. Damit wird es ein einheitliches Tarifsystem geben, das von Murnau bis nach Rosenheim gilt. Ein neuer 1-Zonen-Tarif für die Expressbusse sowie ein Kurzstreckentarif für Fahrten zwischen zwei Haltestellen sind ebenfalls Bestandteil des Konzepts. So können die Pendler nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen, und das alles mit einem Ticket durch die Region. Die Ticketkäufe sind an MVV-Verkaufsstellen, im Bus selbst oder bequem über die App möglich.
Die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau, Miesbach und Rosenheim sowie die Stadt Rosenheim haben sich zusammengeschlossen, um dieses Projekt voranzutreiben. Der Freistaat Bayern beteiligt sich in den ersten drei Jahren stufenweise an den Betriebskosten: 65% im ersten Jahr, 60% im zweiten und 55% im dritten Jahr, ab dem vierten Jahr sind es dann 50%, die der Freistaat übernimmt, während die anderen Kosten von den beteiligten Landkreisen und der Stadt getragen werden.
Die zahlreichen Umsteigemöglichkeiten an zentralen Stationen versprechen zudem eine großartige Vernetzung mit Regionalzügen in Murnau, Penzberg, Bad Tölz, Gmund, Agatharied, Miesbach und Rosenheim. Radfahrer können ihre Kleinkind- oder Klappräder mitnehmen, was die Flexibilität zusätzlich erhöht. Der Alpenbus ist somit nicht nur eine einfache Verbindung, sondern ein neues Mobilitätskonzept, das die Region erheblich aufwerten könnte.
Zusammenfassend zeigt sich, dass der Alpenbus ab 14. Dezember 2025 eine willkommene Erleichterung für Pendler und Ausflügler sein wird, die endlich eine direkte und zeitsparende Verbindung in dieser schönen Region Bayerns wünschen.
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