Am heutigen Tag, dem 25. Februar 2026, wurde im Friedhof von Rosenheim ein neuer Trinkwasserbrunnen feierlich eingeweiht. Dieser Brunnen, der sich südlich der Aussegnungshalle an einer neu gestalteten Grünfläche befindet, ist nicht nur ein praktisches Element, sondern auch ein Zeichen für mehr Aufenthaltsqualität in der Stadt. Die Initiative zur Installation des Brunnens kam vom Seniorenbeirat, und die Realisierung wurde durch eine großzügige Spende von Eleonore Dambach-Trapp ermöglicht. Oberbürgermeister Andreas März bedankte sich herzlich bei Dambach-Trapp für ihre Unterstützung, die es erlaubte, diese wertvolle Einrichtung für die Bürgerinnen und Bürger von Rosenheim zu schaffen.

Der Brunnen, entworfen von Steinmetz Peter Franke aus Rott, besteht aus heimischem Granit aus dem Bayerischen Wald und ist mit einem Messinghahn ausgestattet. Diese neue Wasserstelle bietet nicht nur an heißen Tagen eine willkommene Abkühlungsmöglichkeit, sondern wurde auch im Rahmen eines umfassenderen Konzepts zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Stadt installiert. Neben dem Brunnen wurden neue Bäume gepflanzt und der Bereich um Sitzgelegenheiten erweitert.

Kühle Karte für Rosenheim

Um den Bürgern während Hitzewellen zusätzliche Abkühlungsmöglichkeiten zu bieten, hat die Stadt Rosenheim eine „Kühle Karte“ erstellt. Diese Karte, die online unter https://rosenheim.jetzt/kampagnen/saisonale-highlights/sommer-in-rosenheim/kuehle-karte verfügbar ist, verzeichnet rund 15 Trinkwasserbrunnen und -stelen im Stadtgebiet sowie weitere kühle Orte wie Kirchen, Parks und Wasserstellen zum Planschen. Oberbürgermeister Andreas März hebt die Bedeutung dieser Karte hervor, insbesondere in Zeiten erhöhter Temperaturen.

Die Stadt hat bereits mehrere Maßnahmen zum Hitzeschutz ergriffen, ist jedoch noch nicht am Ziel. Der Lokschuppenvorplatz wird mit Grünflächen und Wasser aufgewertet, und im Rahmen der Umgestaltung des Salinplatzes sollen Sprühnebelanlagen installiert werden. Zudem wurden Hitzeinseln beseitigt und Versiegelungen aufgebrochen, unterstützt durch Fördermittel des Freistaats. All diese Maßnahmen zielen darauf ab, Rosenheim hitzeresilienter zu machen und die Aufenthaltsqualität an heißen Tagen zu erhöhen.

Gesundheitsrelevanz von Trinkwasserbrunnen

Die Bereitstellung von Trinkwasser im öffentlichen Raum ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle für die Gesundheit der Stadtbevölkerung. Häufiges Trinken hilft, hitzebedingte Erkrankungen wie Hitzeerschöpfung oder Hitzekrämpfe zu vermeiden. Das Zweite Gesetz zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetz, das seit Januar 2023 in Kraft ist, legt fest, dass die Bereitstellung von Leitungswasser durch Trinkwasserbrunnen an öffentlichen Orten zur Daseinsvorsorge gehört. Kommunen sind daher angehalten, Trinkwasserbrunnen aufzustellen, wo immer es technisch machbar und dem lokalen Bedarf entsprechend ist.

Die neuen Trinkwasserbrunnen in Rosenheim, wie der jetzt eingeweihte im Friedhof, sind an zentralen, viel frequentierten Orten installiert, um den Bürgern und Besuchern der Stadt eine einfache und zugängliche Möglichkeit zur Wasserversorgung zu bieten. Insgesamt gibt es in der Stadt 21 Trinkwasserbrunnen, die dazu beitragen, die Lebensqualität während wärmerer Tage zu steigern und gleichzeitig gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Für weitere Informationen über die neuen Trinkwasserbrunnen und die Kühle Karte können Sie die Artikel auf Stadttipps Rosenheim und Samerberger Nachrichten nachlesen.