Auf die Autofahrer in Deutschland kommt ein weitgehend entspanntes drittes Januar-Wochenende zu, wenn das Wetter stabil bleibt. Der ADAC schätzt, dass bis zum 18. Januar ein moderates Verkehrsaufkommen herrschen wird. Die Hauptlast wird voraussichtlich am Freitagnachmittag und Samstagvormittag zu spüren sein, besonders in Richtung der Alpen. Während das allgemeine Verkehrsaufkommen überschaubar bleibt, können winterliche Witterungsbedingungen wie Schnee und Glätte die Situation vor allem in höheren Lagen beeinflussen.
Die Wintersportregionen stehen im Fokus. Besonders stark befahren werden am Samstag und Sonntag die Autobahnen A8 und A7, während der Verkehr am Sonntag nachmittag wieder Richtung Heimat strömt. Dabei ist mit mäßigen Staus zu rechnen, doch größeren Behinderungen sollte man entgehen können, sofern die Witterung mitspielt. Der ACE Auto Club Europa hebt hervor, dass die Rückreisenden ab Mittag bis zum Abend unterwegs sein werden, um sich wieder nach Hause zu begeben.
Statistik der Staugefährdeten Strecken
Ein Blick auf die stark frequentierten Autobahnabschnitte zeigt, wo Autofahrer besonders vorsichtig sein sollten:
| Autobahn | Betroffene Städte |
|---|---|
| A1 | Köln, Dortmund, Münster, Osnabrück, Bremen, Hamburg, Lübeck |
| A2 | Oberhausen, Dortmund, Hannover, Magdeburg |
| A3 | Oberhausen, Köln, Frankfurt, Würzburg, Nürnberg, Passau, Linz |
| A4 | Heerlen/Aachen, Köln, Dresden, Görlitz |
| A5 | Darmstadt, Heidelberg, Karlsruhe, Basel |
| A6 | Mannheim–Heilbronn |
| A7 | Hannover, Kassel, Fulda, Würzburg, Ulm, Füssen/Reutte |
| A8 | Karlsruhe, Stuttgart, München, Salzburg |
| A9 | Nürnberg, München |
| A10 | Berliner Ring |
| A12 | Richtung Frankfurt (Oder) |
| A27 | Bremen, Bremerhaven |
| A81 | Singen, Stuttgart, Heilbronn |
| A93 | Rosenheim, Kiefersfelden |
| A95 | München, Garmisch-Partenkirchen |
| A99 | Autobahnring München |
Grenzkontrollen könnten zusätzliche Geduld erfordern, besonders an den Übergängen wie A3 Linz–Passau und A8 Salzburg–München. Autofahrer sollten sich darauf einstellen, dass stichprobenartige Kontrollen bei der Wiedereinreise nach Deutschland ebenfalls Verzögerungen hervorrufen können. Das beinhaltet die Routen von Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und Polen.
Sicherheitsmaßnahmen und Wetterbedingungen
Winterreifen sind zur Pflicht, insbesondere in den höher gelegenen Regionen. Der ADAC warnt vor Eis und Schnee, die auch in alten Lagen Probleme verursachen können. Eine Winterausrüstung, einschließlich warmer Kleidung und genügend Proviant für unerwartete Wartezeiten oder Staus, sollte nicht fehlen. Autofahrer werden darauf hingewiesen, Rettungsgassen im Stau zu bilden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten—hier drohen bei Verstöße empfindliche Bußgelder bis zu 320 Euro.
Alles in allem verspricht das bevorstehende Wochenende für Reisen in den Bergen und zurück nach Hause ein gelungenes Vorhaben zu werden, sofern man gut vorbereitet ist und die Witterungsbedingungen im Auge behält. Ein schnelles Vorankommen in den Bergen sollte allerdings keinesfalls als selbstverständlich erachtet werden. Der ADAC gibt den Tipp, wie wichtig eine akkurate Planung vor jeder Fahrt ist, besonders zu dieser Jahreszeit. Schadhafte Straßenverhältnisse oder unvorhergesehene Ereignisse sollten immer bedacht werden, um sicher ans Ziel zu gelangen.