Im malerischen Obernberg am Inn, einer historischen Passauer Enklave, öffnet das Kunsthaus Burg Obernberg seine Pforten für eine faszinierende Gruppenausstellung im Rahmen des Interreg-Projektes verbINNdungen. Die Ausstellung mit dem Titel „(Un-)Ordnung“ thematisiert die facettenreichen Aspekte von Ordnung und Unordnung sowie die damit verbundenen Verschiebungen, das Einhegen und Durchbrechen. Diese spannende Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst wird vom 2. Mai bis 31. Mai 2026 zu sehen sein.

Die Vernissage findet am 2. Mai um 19:30 Uhr statt, und der Eintritt ist frei. Die Ausstellung kann an den Wochenenden, jeweils samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr, besucht werden. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, darunter Alois Achatz, Susanne Beurer, Anna Schrems und viele weitere, präsentieren ihre Werke, die nicht nur inhaltlich, sondern auch visuell zum Nachdenken anregen.

Ein Blick auf die Künstler und ihre Werke

Die Vielfalt der vertretenen Künstler macht diese Ausstellung besonders spannend. So zeigt Alice Dittmar in ihrem Werk „Innlandschaft“ (2021) beeindruckende Kugelschreiberarbeiten auf Fotografie, während Anna Schrems mit ihrem „Stammbaum/ Mia Famiglia“ (2019) in Pigment und Leinöl tief in familiäre Strukturen eintaucht. Auch die digitale Fotomontage von Birgit Szuba mit dem Titel „Die einzige Tochter – 1“ (Hanni 1907) aus dem Jahr 2023 bietet eine interessante Perspektive, die zur Reflexion anregt.

Die Ausstellung spiegelt die historische Entwicklung der Ordnungsstrukturen in der Inn-Region wider und thematisiert den Einfluss der feudalen Herrschaftsordnung auf die heutigen Grenzen. Kuratiert von Mag. Josef Brescher, wird sie zur Plattform für einen tiefgreifenden Dialog über die Wechselbeziehungen zwischen Kunst, Geschichte und Gesellschaft.

Die Burg Obernberg als kulturelles Zentrum

Die Burg Obernberg, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht und neu renoviert wurde, ist nicht nur ein historischer Standort, sondern auch ein lebendiges Zentrum für Kunst und Kultur. Das KUNSTHAUS BURG OBERNBERG organisiert regelmäßig Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und hat sich zum Ziel gesetzt, Kunst für alle Altersgruppen zugänglich zu machen. Von Kindergartenkindern bis zu Studenten – hier ist für jeden etwas dabei!

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Die Renovierung der Burg wurde durch finanzielle Unterstützung von Land Oberösterreich und der EU ermöglicht. Das Hauptschloss, das bis 2005 als Bezirksgericht diente, wurde in ein Seminarhaus umgewandelt, welches schon positive Rückmeldungen erhalten hat. Die Burganlage selbst ist öffentlich zugänglich und bietet nicht nur Kunst, sondern auch Naturflächen, historische Gartenanlagen und Spielplätze für die kleinen Besucher.

Obernberg am Inn zeigt sich als dynamischer Ort, der Tradition und Moderne verbindet. Die Ausstellung „(Un-)Ordnung“ im Kunsthaus Burg Obernberg ist somit nicht nur eine Einladung zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst, sondern auch eine Reise durch die Geschichte der Region, die in die heutige Zeit hineinragt. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich von den kreativen Impulsen inspirieren zu lassen und die Kunst vor historischer Kulisse zu genießen!