In der Pfarrei Herz Jesu in Schwandorf fand am vergangenen Sonntagmittag eine ganz besondere Veranstaltung statt: das Fastensuppenessen, welches von der Pfarrei und den Maltesern im Lukasraum organisiert wurde. Die Premiere des Events erfreute sich großen Zuspruchs, was nicht zuletzt an der herzlichen Atmosphäre und der köstlichen Gemüse-Kartoffelsuppe lag, die wahlweise mit oder ohne Würstchen serviert wurde. Die Suppe wurde von engagierten Mitgliedern der Pfarrei sowie Ehrenamtlichen der Malteser zubereitet, die sich mit viel Hingabe der Sache widmeten. Robert Stich, der Kreisbeauftragte der Malteser, berichtete von gut 50 ausgegebenen Portionen. Dank großzügiger Spenden konnten sowohl die Zutaten für die Suppe als auch die Getränke bereitgestellt werden. Der Reinerlös der Veranstaltung betrug 565 Euro, die zur Unterstützung der Malteser-Arbeit in Südafrika verwendet werden sollen. Weitere Informationen zu diesem gelungenen Event finden Sie in dem Artikel der Mittelbayerischen Zeitung.

Doch nicht nur in Schwandorf wird das Fastensuppenessen gefeiert. Auch in der Pfarrei Herz Jesu Bad Feilnbach steht am 6. April ein solches Event an. Die Veranstaltung findet im Heimgartensaal nach dem Gottesdienst statt, der von Kindern und Jugendlichen um 10.00 Uhr gestaltet wird. Das Motto des Gottesdienstes lautet: „Auf die Würde. Fertig. Los!“. Diese Fastenaktion richtet sich auf Projekte in Sri Lanka, die sich mit der Menschenwürde befassen, und wird von Misereor unterstützt. Die Pfarrei Herz Jesu Bad Feilnbach lädt alle Pfarrmitglieder aus Bad Feilnbach und der Pfarrei St.-Michael in Litzldorf ein, während die Pfarrei St.-Michael in diesem Jahr kein Fastenessen anbietet. Mehr dazu können Sie in dem Artikel auf der Webseite maria-morgenstern.com nachlesen.

Gemeinsame Aktion für die Umwelt

Das Fastensuppenessen ist nicht nur ein kulinarisches Ereignis, sondern auch Teil einer größeren Bewegung, die die Menschen dazu anregt, über Fastenaktionen nachzudenken. Eine solche ist das Klimafasten, das von 22 evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern sowie Hilfswerken wie „Brot für die Welt“ und Misereor unterstützt wird. Diese ökumenische Initiative umfasst sieben Fastenwochen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die darauf abzielen, eine Vision für ein klimaneutrales Deutschland im Jahr 2050 zu entwickeln. Die erste Woche beginnt mit dem Thema „Aufbruch. Neuland“ und in den folgenden Wochen stehen Aspekte wie grüne Städte, solidarische Quartiere und nachhaltige Mobilität auf dem Land im Vordergrund.

Die Website www.klimafasten.de bietet eine Vielzahl von Ideen und Materialien, darunter theologische Impulse, Video- und Audioandachten sowie Vorlagen für Social-Media-Auftritte, um die Fastenaktion zu unterstützen und zu verbreiten. Über eine Veranstaltungsdatenbank können interessierte Teilnehmer bundesweit „Klimafasten“-Events finden und somit aktiv an dieser wichtigen Initiative teilnehmen.