Am 10. November 2025 besuchte Oberbürgermeister Andreas Feller den Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) und ließ sich von der städtischen Wirtschaftsförderung über die Entwicklungen vor Ort informieren. Der ZMS spielt nicht nur eine zentrale Rolle in der Müllverwertung, sondern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Mit 253 Beschäftigten, von denen rund 200 im Raum Schwandorf arbeiten, ist er ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor. Zudem hängen etwa 200 Arbeitsplätze in Partnerunternehmen, wie der Firma Nabaltec mit 500 Beschäftigten, direkt von der Anlage ab. Um die Zukunft des Unternehmens zu sichern, bildet der ZMS derzeit 18 Auszubildende, überwiegend in den Berufen Elektroniker/in für Betriebstechnik und Industriemechaniker/in, Fachrichtung Instandhaltung, aus.
Im Rahmen dieser Ausbildungsinitiativen kooperiert der ZMS mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH), um den Auszubildenden eine praxisnahe Ausbildung zu bieten. Diese Zusammenarbeit sorgt dafür, dass die Fachkräfte von morgen bestens auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet sind.
Modernisierung des Müllkraftwerks
Ein zentrales Anliegen des ZMS ist das Projekt „Triphönix“, das eine technische und ökologische Modernisierung des Müllkraftwerks bis 2031 zum Ziel hat. Dabei stehen die Erneuerung der Ofenlinien und die Modernisierung der Rauchgasreinigung im Fokus. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um den künftig verschärften EU-Grenzwerten gerecht zu werden und die Emissionen weiter zu senken. Im Jahr 2024 wird der ZMS voraussichtlich rund 90.000 MWh Fernwärme an die städtische Wasser- und Fernwärmeversorgung Schwandorf (SWFS) liefern, was zusätzlich zur stabilen Energieversorgung der Stadt beiträgt.
Während der Bautätigkeiten des Programms „Triphönix“ werden zeitweise bis zu 150 Monteure vor Ort beschäftigt sein, was für die lokale Wirtschaft einen wesentlichen Schub bedeutet. Der Ausbau und die Modernisierung der Anlagen werden nicht nur die betriebliche Effizienz erhöhen, sondern auch die Umweltbelastungen reduzieren, was einen klaren Gewinn für die Region darstellt.
Für die Bevölkerung im Raum Schwandorf ist der ZMS somit nicht nur ein Arbeitgeber, sondern auch ein nachhaltiger Partner in der Abfallbewirtschaftung und der Energieversorgung. „Da liegt was an“ könnte man sagen, denn die Investitionen in die Zukunft sind deutlich sichtbar und bieten vielen Menschen Perspektiven.
Für die technologische Entwicklung der Arbeitswelt hat auch Microsoft interessante Neuigkeiten: Mit der neuen Microsoft 365 Copilot App, die Anwendungen wie Word, Excel und PowerPoint integriert, stehen den Nutzern KI-gestützte Funktionen zur Verfügung. Diese helfen dabei, Arbeiten zu optimieren und die Produktivität zu steigern, was insbesondere in modernen Büros von hoher Relevanz ist. Mit der Durchführung von Projekten und Bildungsinitiativen wird so auch die digitale Zukunft der Region gestärkt.
Insgesamt zeigt sich, dass der ZMS durch seine Entwicklungen und Investitionen einen maßgeblichen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaft leistet und damit auch ein Vorbild für andere Unternehmen darstellt. Der Blick in die Zukunft macht Hoffnung auf eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen Bildung, Arbeitsmarkt und Umwelt.
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