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Ein spannendes Duell im Fußballfeld der 3. Liga erlebten die Zuschauer im Aachener Tivoli, als Alemannia Aachen den 1. FC Schweinfurt 05 empfing. Mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg behauptete die Heimmannschaft ihre Position und feierte gleichzeitig einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Bereits in der 13. Minute setzte Lars Gindorf den ersten Paukenschlag des Spiels: Nach einem präzisen Pass von Pierre Nadjombe netzte er für Aachen ein und sorgte für Jubel unter den heimischen Fans. Doch der Sieg war hart erkämpft, denn Aachen musste zahlreiche Chancen ungenutzt lassen. Es fehlte manchmal am letzten Biss, um das Spiel klarer zu gestalten. Die Abwehr von Schweinfurt war unter Druck, konnte jedoch in vielen Situationen verhindern, dass sich das Ergebnis erhöhte.

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Schweinfurt weiter im Schlamassel

Leider bleibt der 1. FC Schweinfurt 05 das Sorgenkind der Liga. Mit dem Verlust gegen Aachen setzte die Mannschaft ihre traurige Serie fort: Es war die elfte Niederlage in Folge auswärts. Das Team von Trainer Jermaine Jones, der erst kürzlich Victor Kleinhenz abgelöst hat, kämpft um jeden Punkt, doch die Offensive enttäuscht mit lediglich 23 erzielten Toren in dieser Saison. Bereits 62 Gegentore müssen sich auf ihr Konto schreiben lassen, was sie zur schlechtesten Defensive der Liga macht. Der Tabellenletzte verweilt nach dem Spiel weiterhin auf einem direkten Abstiegsplatz mit mageren 11 Punkten.

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Schweinfurt hatte während des Spiels Schwierigkeiten, offensiv Akzente zu setzen, was nicht zuletzt an der verletzungsbedingten Auswechslung ihres Abwehrchefs Trslic in der 84. Minute lag. Auch Erik Shuranov musste frühzeitig verletzungsbedingt vom Platz (15. Minute). Ein Schicksal, das die Mannschaft zusätzlich schwächte.

Aachen mit Lichtblicken

Für Alemannia Aachen bedeutet der aktuelle Sieg einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf. Nach der Hinrunde noch auf Platz 17, hat sich das Team in der Rückrunde auf den 8. Platz verbessert und zählt aktuell zum 13. Rang mit 10 Siegen, 5 Remis und 12 Niederlagen. Mit insgesamt 11 Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone können die Aachener aufatmen. Die letzten fünf Spiele absolvierten sie mit einem soliden Punkteschnitt von 2 pro Partie.

Trotz dieser positiven Tendenz gab es auch Schatten — Trainer Mersad Selimbegovic war aufgrund einer Roten Karte im letzten Spiel gesperrt. Dennoch bewies die Mannschaft, dass sie auch ohne ihren Trainer gewillt ist, für den gemeinsamen Erfolg zu kämpfen.

Am Samstag wird Alemannia Aachen gegen den FC Erzgebirge Aue antreten, während Schweinfurt die nächste Chance sucht, um endlich den Bock umzustoßen — sie treffen auf SSV Ulm 1846. Ob das für die Mannschaft von Jermaine Jones der Wendepunkt wird, bleibt abzuwarten.

Für die Fans beider Teams steht fest: Im Fußball kann alles schnell gehen, und manchmal liegen Sieg und Niederlage nur einen Schuss entfernt.

Welt berichtet, dass Alemannia Aachen die Hinserie auf Platz 17 beendete und in der Rückrunde bereits nur eine Niederlage kassierte. Der Kicker fügt hinzu, dass Aachen im Spiel zahlreiche Chancen vergab, während die Defensive von Schweinfurt unter Druck stand.