Am 27. Februar 2026 fand im Icedome in Schweinfurt das erste Play-off-Halbfinalspiel der Eishockey-Bayernliga zwischen dem HC Landsberg und den Schweinfurt Mighty Dogs statt. Der HC Landsberg trat als Außenseiter an und musste sich letztlich mit 3:4 in der Verlängerung geschlagen geben. Ein dramatisches Spiel, das bis zur letzten Sekunde spannend war, denn Landsberg führte bis nur zwei Sekunden vor Schluss, bevor Schweinfurt den Ausgleich erzielte und das Spiel in die Verlängerung schickte. Dort gelang den Mighty Dogs das entscheidende Tor, was ihnen in der Best-of-Seven-Serie die 1:0-Führung sicherte. Trainer Martin Hoffmann äußerte sich nach dem Spiel optimistisch und plant, am kommenden Sonntag zu gewinnen, wenn das Rückspiel um 19 Uhr beginnt, was aufgrund einer Eisgala vorverlegt wurde.
Der HC Landsberg musste in diesem ersten Spiel auf wichtige Spieler verzichten: Victor Östling und Lars Grözinger standen nicht zur Verfügung, während Frantisek Wagner und Tom Callaghan im Kader waren. Um den Ausfall zu kompensieren, wurden die Sturmreihen umgestellt. Mika Reuter spielte im ersten Sturm, während die zweite Reihe aus Wagner, Heß und Voit bestand. Die dritte Reihe setzte sich aus Müller, Diebolder sowie Benz und Huber zusammen, während die Youngsters Leander Miedl und Ariel Keller die vierte Reihe bildeten. Moritz Borst war im Tor für Landsberg und musste sich in der ersten Minute gleich einem Gegentor geschlagen geben, was den Start in die Partie erschwerte.
Der Spielverlauf im Detail
Obwohl Landsberg zunächst mit 0:1 zurücklag, fanden die Spieler ab der 7. Minute ins Spiel und erarbeiteten sich mehrere Chancen, darunter einen Pfostenschuss von Filip Bergsdorf. Nach der ersten Pause stand es 0:1 für die Mighty Dogs. Im zweiten Drittel gelang es Florian Reicheneder, den Ausgleich zum 1:1 für Landsberg zu erzielen. Schweinfurt ging in der 31. Minute erneut in Führung, doch Landsberg glich in der 37. Minute durch Tom Callaghan aus. Im dritten Drittel brachte Lukas Heß Landsberg in der 42. Minute sogar mit 3:2 in Führung. Diese hielt bis kurz vor Schluss, als Schweinfurt zwei Sekunden vor dem Ende den Ausgleich erzielte und damit die Verlängerung herbeiführte.
Fakten zu den Teams und zur Liga
Die Schweinfurt Mighty Dogs hatten in dieser Saison eine bemerkenswerte Leistung gezeigt. Sie gewannen bereits das erste Spiel gegen ERC Sonthofen vor über 1.800 Zuschauern und schafften es, im Viertelfinale gegen TEV Miesbach dramatische Spiele zu liefern, in denen sie mehrere Führungen drehten. Die aktuelle Playoff-Serie zwischen den Mighty Dogs und dem HC Landsberg wird im Best-of-3-Modus ausgetragen. Die Mighty Dogs haben Heimrecht, da sie in der Hauptrunde besser platziert waren.
In der Bayerischen Eishockey Liga spielen derzeit 16 Mannschaften, die um den Titel des Bayerischen Meisters kämpfen. Diese Liga ist die höchste Amateurspielklasse in Bayern und die vierthöchste Eishockey-Spielklasse in Deutschland. Die Halbfinalteilnehmer sind automatisch für die Oberliga Süd qualifiziert, was die Bedeutung dieser Spiele noch erhöht. Die Bayernliga wurde 1975/76 eingeführt und wird vom Bayerischen Eishockey Verband (BEV) ausgerichtet. In den letzten Jahren konnte der EHC Waldkraiburg die Meisterschaft für sich entscheiden.
Die Fans des HC Landsberg können sich auf das Rückspiel am Sonntag freuen, und es wird empfohlen, Tickets im Vorverkauf zu erwerben, um lange Schlangen zu vermeiden. Angesichts der hohen Zuschauerzahlen und der spannenden Spiele in der gesamten Saison ist die Vorfreude auf die nächsten Partien groß. Alle Spiele der Playoffs werden live auf SpradeTV übertragen, was den Fans die Möglichkeit gibt, ihr Team hautnah zu verfolgen.
Für weitere Informationen über das Spiel und die Entwicklung in der Bayernliga können Sie die ausführlichen Berichte auf Augsburger Allgemeine und Mainfranken Nachrichten nachlesen. Informationen zur Liga finden Sie auf eishockey-statistiken.de.





