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Im März 2026 wird die Johanniter-Unfall-Hilfe in Unterfranken ein wichtiges Bildungsangebot bereitstellen. In den Städten Schweinfurt, Würzburg und Marktheidenfeld stehen insgesamt vier Qualifizierungskurse auf dem Programm, die darauf abzielen, die Sicherheit in Betrieben und im privaten Umfeld zu stärken. Dabei werden die Teilnehmenden in kompakten Brandschutzhelfer-Schulungen sowie ganztägigen Erste-Hilfe-Ausbildungen geschult.

In Schweinfurt finden die ersten Kurse am 4. März und am 14. März statt. Der Brandschutzhelfer-Kurs wird am Mittwoch, dem 4. März, von 9:00 bis 13:00 Uhr in der Am Unteren Marienbach 10 stattfinden. Am Samstag, dem 14. März, wird eine Erste-Hilfe-Ausbildung angeboten, die von 9:00 bis 16:30 Uhr dauert. Weiterhin gibt es eine Erste-Hilfe-Schulung für Teilnehmer im Raum Main-Spessart am 7. März in Marktheidenfeld. Den Abschluss der Kursreihe bildet ein Brandschutzhelfer-Kurs am Montag, dem 16. März, in der Würzburger Waltherstraße. Anmeldungen sind erforderlich und können online unter www.johanniter-kurse.de oder telefonisch unter 0800 0 19 15 15 16 erfolgen. Für schriftliche Anfragen oder Gruppenanmeldungen steht die E-Mail-Adresse bildung.unterfranken@johanniter.de zur Verfügung.

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Warum Erste Hilfe so wichtig ist

Erste Hilfe kann im Notfall Leben retten und ist die Pflicht eines jeden. Oft vergehen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mindestens acht Minuten, in denen entscheidende Hilfe geleistet werden könnte. Viele Menschen sind jedoch verunsichert und haben Angst, etwas falsch zu machen. Die Erste-Hilfe-Kurse der Johanniter richten sich an alle Alters- und Berufsgruppen. Im Jahr 2023 haben über 300.000 Menschen einen Erste-Hilfe-Kurs bei den Johannitern besucht, darunter auch rund 26.000 Kinder und Jugendliche, die in Schulen zu Ersthelfern ausgebildet wurden.

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Die Ausbildung ist nicht nur für Privatpersonen, Eltern und Führerscheinanwärter wichtig. Auch Unternehmen können ihre Mitarbeitenden als betriebliche Ersthelfer oder Betriebssanitäter schulen lassen. Eine Broschüre mit dem Titel „Fit in Erster Hilfe“ dient als Erinnerungsstütze für die Kursteilnehmer, während digitale Angebote zur Auffrischung und Erweiterung des Wissens bereitstehen. Eine regelmäßige Auffrischung der Kenntnisse alle zwei bis drei Jahre wird empfohlen, da bei jedem fünften Erwachsenen der letzte Erste-Hilfe-Kurs mehr als fünf Jahre zurückliegt.

Erste Hilfe in Deutschland und die gesetzliche Vorgabe

In Deutschland werden jährlich 1,3 Millionen Menschen in Erster Hilfe unterwiesen, und Führerscheinanwärter müssen einen Erste-Hilfe-Kurs nachweisen. Unternehmen sind verpflichtet, je nach Größe und Branche eine bestimmte Anzahl von Ersthelfern auszubilden. In kleineren Betrieben mit 2-20 Beschäftigten muss mindestens eine Person in Erster Hilfe geschult sein, während größere Unternehmen sogar bis zu 10% ihrer Angestellten ausbilden müssen. Diese Regelungen sind durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) festgelegt.

Statistisch gesehen erleiden rund 120.000 Menschen jährlich in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand, doch nur etwa 50% dieser Personen erhalten Unterstützung durch Ersthelfer. Die Überlebensrate bei einem solchen Vorfall liegt bei etwa 12.000 pro Jahr. Im Vergleich zu anderen Ländern, wie den Niederlanden und Norwegen, ist die Erste-Helfer-Quote in Deutschland mit 50% relativ niedrig. Ein dichteres Ersthelfernetz könnte die Überlebenschancen auf 30% steigern. Innovative Ansätze wie Apps zur Unterstützung von Ersthelfern werden in anderen Ländern bereits erfolgreich eingesetzt.

Die Kurse der Johanniter sind nicht nur eine hervorragende Gelegenheit, um wichtige Kenntnisse zu erwerben, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung, die jeder ernst nehmen sollte. Daher ist die Teilnahme an einem der angebotenen Kurse eine wertvolle Investition in die eigene Sicherheit und die der Mitmenschen.