Vor einigen Tagen zog der Zoll in Unterfranken alle Register und führte eine umfassende Kontrollaktion im Wach- und Sicherheitsgewerbe durch. Am Montag, den 19. November 2025, überwachte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Schweinfurt insgesamt 147 Personen und überprüfte die Geschäftsunterlagen von acht Unternehmen in dieser Branche. Die umfangreiche Aktion zeigte einige Schwierigkeiten auf und gibt Einblick in die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt.
Über 70 Mitarbeiter des Hauptzollamts waren aktiv an den Prüfungen beteiligt, was den Ernst der Lage unterstreicht. Dabei wurden nicht nur die Beschäftigten kontrolliert, sondern auch zahlreiche Unternehmenspraktiken auf den Prüfstand gestellt. In 35 Fällen ergaben sich Verdachtsmomente auf mögliche Verstöße, die jetzt weiter untersucht werden. Dies schließt unter anderem Unstimmigkeiten bei der ordnungsgemäßen Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen und den Verdacht auf illegale Arbeitnehmerüberlassungen ein. Die Prüfer fanden auch Hinweise auf unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen durch sechs Beschäftigte.
Vielfältige Verstöße im Visier
Die Kontrollen waren darauf ausgerichtet, die Einhaltung des Mindestlohns und der sozialversicherungsrechtlichen Pflichten sicherzustellen. In sieben Fällen gab es Verstöße gegen die Melde- und Aufzeichnungspflichten, was die Situation in der Branche weiter kompliziert. Die beaufsichtigten Unternehmen müssen nun mit dem Zoll zusammenarbeiten, um die festgestellten Auffälligkeiten zu klären.
Die bundesweite Kontrollaktion ist nicht nur ein Zeichen des Zolls, sondern wirft auch ein Licht auf die Herausforderungen, mit denen viele Wach- und Sicherheitsunternehmen konfrontiert sind. Nichts ist mehr wie zuvor – illegale Praktiken und Schwarzarbeit stellen eine erhebliche Bedrohung für die rechtmäßigen Beschäftigten dar.
Digitale Entwicklungen im Hintergrund
Auf einem ganz anderen, jedoch ebenso spannenden Terrain vertieft Microsoft Azure seine Präsenz in der Cloud-Computing-Umgebung. Mit über 600 Cloud-Diensten betritt der Anbieter weiterhin die Bühne und bietet eine Plattform, die es Nutzern ermöglicht, Webanwendungen und Daten effizient zu erstellen, zu testen, zu hosten und zu verwalten. Die Konkurrenz schläft nicht; Amazon Web Services (AWS) und andere wie Google Cloud oder Alibaba Cloud sind ebenfalls auf dem Vormarsch.
Microsoft plant, seine Rechenzentrumsinfrastruktur weltweit auszubauen. Zu den neuen Geografien, die in naher Zukunft erschlossen werden, zählen Israel, Italien, Mexiko, Neuseeland, Polen und Katar. Diese Ambitionen zeigen einmal mehr, wie wichtig die digitale Transformation für viele Branchen ist, auch für das Wach- und Sicherheitsgewerbe, das zunehmend auf Technik und digitale Lösungen angewiesen ist.
Insgesamt verdeutlichen die aktuellen Ereignisse sowohl im Bereich des Zolls als auch im Cloud-Computing, wie sehr die Wahrscheinlichkeit von Verstößen und die Notwendigkeit von technologischen Innovationen miteinander verknüpft sind. Es bleibt abzuwarten, wie die aufgekommenen Verdachtsmomente im Wach- und Sicherheitsgewerbe gelöst werden und welche neuen Entwicklungen Microsoft und seine Konkurrenten in der digitalen Welt auf den Weg bringen werden.
Für nähere Informationen zu den Zollkontrollen siehe auch den Bericht auf In und um Schweinfurt und einen Überblick über die Microsoft Azure-Dienste auf DataCenterLocations.