Der Deutschland-Cup steht vor der Tür und weckt nicht nur das Interesse der Eishockeyfans, sondern auch das der Sportgemeinschaft in ganz Deutschland. Vom 5. bis 9. November findet das Turnier in Landshut statt und verspricht spannende Spiele. Bundestrainer Harold Kreis hat eine erfahrungsreiche Auswahl an Spielern nominiert, um sein Team optimal auf das Event und die bevorstehenden Olympischen Spiele vorzubereiten.

Besonders bemerkenswert ist, dass im aktuellen Kader kein Spieler der Berliner Eisbären zu finden ist. Stattdessen setzt Kreis auf eine starke Präsenz der Straubing Tigers, mit gleich sechs Spielern aus dem Team: Stefan Loibl, Filip Varejcka, Tim Brunnhuber, Tim Fleischer, Danjo Leonhardt und Adrian Klein sind Teil der Nationalauswahl. Zudem bringen die gebürtigen Landshuter Tobias Rieder und Fabio Wagner (beide München) weitere lokale Note ins Team.

Kaderübersicht und Verletzungen

Der Kader ist gut durchmischte, angefangen bei den Torhütern Maximilian Franzreb, Mathias Niederberger und Dustin Strahlmeier. In der Verteidigung stehen Leon Gawanke, Leon Hüttl, Lukas Kälble, Adrian Klein, Moritz Müller, Phillip Sinn, Colin Ugbekile und Fabio Wagner bereit. Im Sturm kämpfen Tim Brunnhuber, Yasin Ehliz, Daniel Fischbuch, Tim Fleischer, Dominik Kahun, Maximilian Kastner, Danjo Leonhardt, Stefan Loibl, Marc Michaelis, Yannick Proske, Tobias Rieder, Bennet Roßmy, Justin Schütz und Filip Varejcka um die Tore.

Leider müssen die Fans auf einige bekannte Gesichter verzichten: Tom Kühnhackl von den Adler Mannheim und Luis Schinko, der von München nach Wolfsburg gewechselt ist, fallen verletzungsbedingt aus. Das bringt Kreis dazu, sich auf ein erfahrenes Team zu konzentrieren, das bereits auf internationale Wettbewerbe zurückblicken kann.

Der Blick nach vorne

Für Tobias Rieder wird es ein ganz besonderer Moment: Nach acht Jahren in der NHL ist dies sein erstes internationales Turnier seit dem Deutschland-Cup 2023. Es ist eine Gelegenheit, auf der großen Bühne sein Können unter Beweis zu stellen und das Team umso mehr zu motivieren.

Mit dieser sorgfältigen Planung und der Auswahl an Spielern hat Harold Kreis ein gutes Händchen bewiesen, um die Mannschaft sowohl wettbewerbsfähig zu machen als auch die Weichen für die Olympischen Spiele zu stellen. Langweilig wird es in Landshut ganz sicher nicht, und wir dürfen gespannt sein, wie sich das Team schlagen wird.