Am 2. Dezember 2025 erlebte Regierungspräsident Walter Jonas in der Pestalozzi Mittelschule in Regensburg eine spannende und lehrreiche Veranstaltung: die Präsentation des innovativen Sensorik-Koffers. Initiiert vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden (AELF), zog das Event Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen in seinen Bann. Hier lernten die jungen Teilnehmer nicht nur die Vielfalt der Lebensmittel kennen, sondern auch, wie sie ihre Sinne gezielt einsetzen können. Die Veranstaltung war Teil eines umfassenden Projekts, das bereits im Juli 2024 seinen Anfang nahm und bis heute rund 280 Schulklassen in ganz Bayern erreicht hat, was mehr als 2.500 Schülern zugutekommt.

Die Aktivitäten am Veranstaltungstag waren vielfältig und praxisorientiert. An einer Getränke-Station testeten die Schüler Zuckerlösungen unterschiedlicher Konzentration, was ihnen ein Gefühl für den Geschmack von Süße vermittelte. Ein weiterer Höhepunkt war die Verkostung von drei verschiedenen Apfelsorten, bei der die Schülerinnen und Schüler Äpfel nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl bewerteten. An der Joghurt-Station konnten sie die Einflüsse von Optik und Zutaten auf den Geschmack hautnah erfahren. Außerdem klärten sie ihr Wissen über Lebensmittel in einem spannenden Abschlussquiz, das dazu diente, das Erlernte zu festigen. Laut oberpfalzecho.de ist das Ziel des Projekts, die Alltagskompetenz im Bereich Ernährung zu fördern und das Bewusstsein für die Qualität von Lebensmitteln zu schärfen.

Ein ganzheitlicher Ansatz für Ernährungsbildung

In der heutigen Zeit ist die Vermittlung von Ernährungswissen und Alltagskompetenzen unerlässlich. Der Sensorik-Koffer ist speziell für Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe bayerischer Realschulen konzipiert und bietet Übungen zur Sensorik von Lebensmitteln. Die Themen umfassen die Geschmacksvielfalt und Nährwerte und sind so aufbereitet, dass sie den LehrplanPLUS unterstützen. Insgesamt gibt es vier Stationen: „Äpfel“, „Getränke“, „Joghurt“ und das „Sensorik-Quiz“, die alle auf unterschiedliche Weise zur Sensibilisierung für Lebensmittel beitragen.

Die Durchführung erfordert ungefähr zwei Schulstunden, wobei die Lebensmittel frisch eingekauft werden müssen – ein weiterer Punkt für die Realitätsnähe des Projekts. Zum Beispiel dürfen die Schüler bei der Apfel-Station lernen, anhand des Geschmacks und der Qualität die Sorten zu unterscheiden, was nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam ist. Ein weiterer Aspekt aus kern.bayern.de, der beeindrucken kann: Die Übungen sind kompetenzorientiert und direkt auf die Alltagsrealität der Schüler ausgelegt.

Sinnesexperimente als pädagogischer Wert

Die Durchführung der Sinnesexperimente geht über das bloße Verkostungserlebnis hinaus. Sie ermutigen die Schülerinnen und Schüler, verschiedene Sinneseindrücke zu vergleichen und selbstständig zu bewerten. Das ist nicht nur beim Verkosten von Lebensmitteln wichtig, sondern kann auch eine wertvolle Fähigkeit im Alltag werden. Ob es nun um die Erkennung von reifen oder überreifen Früchten geht, das schnelle Unterscheiden von ähnlichen Geschmäckern oder das Entdecken neuer Geschmackskombinationen – die Erfahrungen aus dem Sensorik-Koffer sind vielfältig.

Wenn Sie Interesse an diesem spannenden Projekt haben oder Ihre Schule daran teilnehmen möchte, können Sie sich direkt an Cornelia Werner, unter der Telefonnummer 096130070, vom AELF Tirschenreuth-Weiden wenden.

Eine hervorragende Möglichkeit für Schulen, die sich für gesunde Ernährungsbildung einsetzen: Der Sensorik-Koffer ist nicht nur unterhaltsam, sondern liefert auch wertvolles Wissen, welches die Schüler ein Leben lang begleiten kann. Lernen mit allen Sinnen – das macht Sinn! Weitere Informationen finden Sie auf bzfe.de.