Die Lage in Deutschland ist angespannt, vor allem in Bezug auf die Hochwassersituation, die seit Montag durch teils heftige Regenfälle noch verschärft wird. In vielen Regionen, darunter auch Nordrhein-Westfalen und Bayern, steigen die Pegelstände der Flüsse unaufhörlich, was die Bevölkerung in Alarmbereitschaft versetzt. Laut pnp.de drohen vereinzelt Überflutungen, während sich in bestimmten Gegenden das Hochwasser bereits zurückzieht.

Besonders die Donau hat in verschiedenen Städten für Aufregung gesorgt. In Regensburg erreichte sie am Dienstagmittag die erste Meldestufe mit einem Pegel von 4 Metern, und die Prognosen deuten darauf hin, dass dieser Wert bis Mittwoch auf 4,5 Meter ansteigen könnte. Auch in Kelheim wird der Pegel voraussichtlich in der Nacht auf den 25. Februar die erste Meldestufe von 4,60 Metern überschreiten und am Mittwoch sogar die zweite Meldestufe mit 4,90 Metern erreichen. Am Dienstag um 15:51 Uhr wurde in Kelheim bereits ein Wasserstand von 4,28 Metern gemessen.

Hochwassergefahr in mehreren Bundesländern

Die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) betreffen nicht nur die bayerischen Städte. Auch in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sind die Behörden in Alarmbereitschaft, wie adac.de bestätigt. In Köln, wo der Pegelstand des Rheins die Sieben-Meter-Marke erreicht hat, wird das Hubtor in Rodenkirchen vorsorglich errichtet. Die Hochwasserwarnungen gelten bis zur niederländischen Grenze und betreffen zusätzlich die Mosel, die Sieg sowie kleinere Gewässer.

Besondere Vorsicht ist geboten: Die Behörden raten eindringlich davon ab, sich in die Nähe von überfluteten Gewässern zu begeben, Fahrzeuge aus gefährdeten Zonen zu entfernen und Schutzmaßnahmen zu überprüfen. In einigen Gebieten wurde sogar bereits Hochwasser festgestellt, wie in Coburg, Kronach und Lichtenfels, wo die Menschen jetzt auf eine rasche Beruhigung der Lage hoffen.

Dauerregen und Maßnahmevorbereitungen

Die Prognosen melden zudem, dass der Regen noch bis Mittwoch anhalten wird, was das Hochwasser weiter ansteigen könnte. In vielen bayerischen Landkreisen, darunter Traunstein, Rosenheim, Mühldorf am Inn und Berchtesgadener Land, besteht bereits die Gefahr von Überflutungen – die Anzeichen für eine besorgniserregende Welle sind deutlich sichtbar. Laut hochwasserinfo.bayern.de sollten nicht nur Straßen gesperrt, sondern auch elektrische Anlagen von Fachkräften geprüft werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Des Weiteren müssen die Bewohner in den betroffenen Gebieten sich über die Trinkwasserqualität informieren, da diese durch Hochwasser beeinträchtigt sein kann. Chlorung könnte erforderlich werden, um mögliche Krankheitserreger zu neutralisieren. Wer in überfluteten Gebieten lebt, sollte sich über die aktuellen Verhaltenshinweise informieren und Vorsichtsmaßnahmen treffen, die vom Katastrophenschutz herausgegeben werden.

Die Wetterlage bleibt spannend, und die Behörden sind gefordert, die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren. In einigen Regionen könnte es sogar zu Unterrichtsausfällen kommen, falls die Situation sich nicht schnell stabilisieren lässt. Klare Kommunikation und das Befolgen von Sicherheitshinweisen sind in diesen Zeiten von größter Bedeutung.