Kaminbrand in Traunstein: Acht Bewohner bei Großeinsatz evakuiert!
Am Silvestertag alarmierten Anwohner in Traunstein die Feuerwehr wegen eines Kaminbrandes. Acht Bewohner wurden evakuiert, es gab keine Verletzten.

Kaminbrand in Traunstein: Acht Bewohner bei Großeinsatz evakuiert!
Am Silvestertag, dem 31. Dezember 2025, wurde die Feuerwehr in Traunstein gegen 16.40 Uhr zu einem brenzligen Einsatz wegen Rauchentwicklung aus einer Dachgeschosswohnung in der Chiemseestraße alarmiert. Anwohner hatten den aufsteigenden Rauch bemerkt und sofort die Feuerwehr verständigt. Dies führte zur Evakuierung des gesamten Wohnblocks, da die Ursache zunächst unklar war, berichtet pnp.de.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Kaminbrand für die Rauchentwicklung verantwortlich war. Feuerwehrkräfte der Wehren in Haslach und Wolkersdorf rückten schnell an und begannen, die Situation zu erkunden. Über eine Drehleiter wurde ein Trupp unter schwerem Atemschutz eingesetzt, der das Kaminrohr entfernte, um die Brandursache zu bekämpfen. Furcht vor einer Ausbreitung der Flammen musste nicht bestehen, denn es entstand weder Sach- noch Personenschaden, wie chiemgau24.de berichtet.
Einsatzkräfte und Betreuung der Bewohner
Insgesamt waren rund 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie sechs Fahrzeuge im Einsatz. Zur Unterstützung waren auch zwei Rettungswagen, ein Einsatzleiter für den Rettungsdienst und eine SEG Transport vor Ort. Das Bayerische Rote Kreuz betreute die acht evakuierten Bewohner des Hauses während des Einsatzes. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, und die Feuerwehr war in der Lage, schnell zu handeln und Schlimmeres zu verhindern.
Die Chiemseestraße blieb während des gesamten Einsatzes komplett gesperrt, um den Einsatzkräften eine gefahrlose Arbeit zu ermöglichen. Die Polizei in Traunstein nahm den Vorfall zwecks Ermittlungen auf, da der genaue Grund für den Funkenflug im Kamin derzeit noch unklar ist.
Brandschutzstatistiken im Überblick
Der Vorfall an Silvester wirft auch einen Blick auf die allgemeine Situation des Brandschutzes in Deutschland. Laut feuertrutz.de gibt es keine einheitliche Brandstatistik, die alle relevanten Daten abdeckt. Es bleibt wichtig, kontinuierlich Statistiken zu sammeln, um den Brandschutz zu verbessern und Brände rechtzeitig zu verhindern. Jedes noch so kleine Detail kann dazu beitragen, die Sicherheit der Bürger zu erhöhen.
Die Ereignisse in Traunstein zeigen einmal mehr, wie entscheidend rasches Handeln und gute Vorbereitung sind, um im Ernstfall schadensbegrenzend eingreifen zu können. Die Feuerwehr und die umliegenden Rettungskräfte haben hier einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie für die Herausforderungen gut gewappnet sind.